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Toilettenhäuschen wird später gebaut

Netzeband Toilettenhäuschen wird später gebaut

Seit Jahren diskutieren die Temnitzqueller Gemeindevertreter über den Bau eines Toilettenhäuschens an der Netzebander Temnitzkirche. Zwar gibt es jetzt Fördergeld für das Projekt. Doch die Suche nach einem Unternehmen, das die Toiletten zum kalkulierten Preis gebaut hätte, blieb erfolglos.

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An der Temnitzkirche soll ein Toilettenhäuschen gebaut werden – bis zur Theatersaison 2018.

Quelle: Peter Geisler

Netzeband. Der geplante Bau des Toilettenhäuschens an der Netzebander Kirche verzögert sich weiter. Zwar gibt es inzwischen eine Zusage, dass der holzverschalte Container mit EU-Mitteln gefördert werden soll. Doch dem Amt Temnitz gelang es bislang nicht, ein Unternehmen zu finden, das die Arbeiten zum kalkulierten Preis übernimmt. Eine Ausschreibung sei erfolglos geblieben, sagte Bauamtsleiterin Jenny Buschow. „Die Preise, die uns geboten wurden, waren zu hoch.“ Das Amt will das Vorhaben deshalb ein zweites Mal ausschreiben – in der Hoffnung, dann ein besseres Angebot zu bekommen.

Für das Häuschen sind 99 500 Euro veranschlagt. Ein Großteil der Summe lässt sich über Mittel aus dem EU-Förderprogramm Leader finanzieren. Für die Gemeinde bleibt lediglich ein Eigenanteil von gut 25 000 Euro. Buschow hofft, dass das Häuschen bis zur Theatersaison 2018 endlich steht. Über seinen Bau diskutieren die Temnitzqueller Gemeindevertreter bereits seit Jahren. Denn die Toilette in der Kirche ist nur über eine steile Treppe zu erreichen. Für ältere Menschen eine Zumutung, für Rollstuhlfahrer unerreichbar.

Auch eine Dusche soll dazu gehören

Eigentlich hatten die Temnitzqueller Gemeindevertreter gehofft, dass der barrierefreie Container, zu dem auch eine Dusche gehören soll, bereits zur diesjährigen Theatersaison gebaut worden wäre. Doch zuletzt hatte die erfolglose Ausschreibung das Projekt ein weiteres Mal verzögert.

Mithilfe des EU-Förderprogramms Leader soll in Netzeband auch ein Stellplatz für vier Wohnmobile gebaut werden. Gegenüber der Kirche soll ein Areal aus Sickerpflaster entstehen, auf dem Gäste ihr Wohnmobil abstellen können. Der Großteil des 110 000-Euro-Projektes lässt sich über Leadermittel aufbringen.

Von Frauke Herweg

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