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Ostprignitz-Ruppin Tonnenzwang für Kleingärtner in OPR
Lokales Ostprignitz-Ruppin Tonnenzwang für Kleingärtner in OPR
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00:40 13.09.2015
Bis zu drei Kleingärtner können sich eine Tonne teilen. Quelle: Peter Geisler
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Neuruppin

Es bleibt dabei: Kleingärtner, die über einen Elektro- und Wasseranschluss auf ihrer grünen Scholle verfügen, müssen sich eine Mülltonne zulegen. „Es gibt laut Gesetz diesen Anschlusszwang, und diesen werden wir auch umsetzen“, sagte Vize-Landrat Werner Nüse (SPD) beim Landwirtschaftsausschuss.

Nüse räumte ein, dass die Verwaltung noch etwa zwei Jahre benötigen wird, um die Daten aller Kleingärten in Ostprignitz-Ruppin zu erfassen. Gleichwohl lehnt der Landkreis ein Moratorium ab. Dieses hatte Kirsten Tackmann (Linke) vorgeschlagen. Demnach sollte der Kreis die Kleingärten erst mit Mülltonnen ausrüsten und Gebühren dafür erheben, wenn die Daten von allen Kleingärten vorliegen. „Das wäre eine Gleichbehandlung“, so Tackmann. „Das würde aber alle bisherigen Kalkulationen durcheinanderbringen“, warnte Ausschusschef Sven Deter (CDU). Zudem reduziere sich die Gebührenlast für alle Haushalte durch die bereits jetzt eingenommenen Gebühren von den Kleingärtnern, betonte Nüse.

Viele Laubenpieper bilden bereits eine Sammelgemeinschaft und teilen sich eine Tonne. „Bis zu drei Gartenbesitzer können einen Behälter nutzen“, so Sachgebietsleiterin Myga Chrzanowski. Am liebsten wäre es der Abfallbehörde, wenn Kleingartenvereine große 1100-Liter-Container bestellen würden. Das habe logistische Vorteile gegenüber dem Aufstellen einzelner Behälter, sagte Awu-Chef Matthias Noa. Aber dazu müssten sich die Kleingärtner einigen, wie sie die Gebühr auf die einzelnen Mitglieder der Sparte aufteilen und wo der Container am besten aufgestellt wird.

Von Andreas Vogel

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