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Tony auf der Tasse

Rheinsberger Projekt „Kunst Kooperative Wirtschaft“ Tony auf der Tasse

Der Rheinsberger Künstler Tony Torrilhon gestaltet ein Bild für besonderes Souvernir aus der Prinzenstadt. Es ist sogar eine Künstleredition geplant.

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Projektinitiatorin Cornelia Lambriev-Soost, Wolfgang Tietze (Mitte) vom Keramikhaus und der Geschäftsführer der Keramikmanufaktur Carstens, Ralf Grabowski, mit einigen der ersten Tassen.

Quelle: Carsten Schäfer

Rheinsberg. Im Rheinsberger Keramikhaus gibt es seit Kurzem ein besonderes Souvenir zu kaufen: Eine Tasse mit einem Bild des Schlosses, das der Rheinsberger Kupferstecher und Bildhauer Tony Torrilhon gestaltet hat. Das Bild zeigt stilisiert die beiden Türme und die Kolonnaden des Schlosses sowie den Schriftzug „Rheinsberg“ in der für Torrilhon typischen Schreibschrift. Die Tasse ist ein Standardbecher aus dem Sortiment der Keramikmanufaktur Carstens. Sie stellt die Becher mit dem Künstlermotiv auch her.

Die Zusammenarbeit zwischen Torrilhon und der Manufaktur ist innerhalb des Projektes „Kunst Kooperative Wirtschaft“ entstanden. Mit diesem von der EU geförderten Projekt sollen Künstler und lokale Firmen zusammengebracht werden. Gefördert wird dabei allerdings nur die Arbeit der Künstler und die der Projektkoordinatoren um Cornelia Lambriev-Soost, nicht die Produktion. Darauf legt der Geschäftsführer der Carstens Keramik, Ralf Grabowski, Wert. Insgesamt hat die Initiative neun Kooperationen zwischen Künstlern und Unternehmen in Ostprignitz-Ruppin und der Prignitz auf den Weg gebracht, zuletzt war eine Schinkel-Krawatte vorgestellt worden (die MAZ berichtete).

Die Idee für die Tasse entstand Anfang des Jahres bei einem Gespräch zwischen Tony Torrilhon, dem Keramiker Karl Fulle und dem Chef von Carstens Keramik, Ralf Grabowski. Diese Tasse ist nur ein Teil der Zusammenarbeit. „Wir wollten ein Souvenir für die breite Masse“, sagte Ralf Grabowski gestern bei der Vorstellung. 150 Exemplare sind bereits produziert, verkauft werden sie im Keramikhaus und in den Ateliers von Tony Torrilhon und Karl Fulle. Sind sie ausverkauft, wird nachproduziert, limitiert ist die Tasse nicht. Er habe bereits erste Kunden gehabt, die darüber erleichtert waren, erzählte Wolfgang Tietze vom Keramikhaus. Er verkauft die neue Tasse seit drei Tagen. „Im Oktober, wenn sie wiederkommen, gibt es die Tasse immer noch, das freut sie.“ Ansonsten verkauft das Keramikhaus seine künstlerisch gestalteten Tassen häufig in limitierten Auflagen oder als Einzelstücke.

Solche Einzelstücke und limitierten Auflagen soll es aber auch in der Zusammenarbeit der Rheinsberger Künstler mit der Keramikmanufaktur geben. „Das war nur der erste Schritt“, so Ralf Grabowski. Für diese „Rheinsberger Künstleredition“ wird sich Karl Fulle eine besondere Tassenform überlegen und Tony Torrilhon wird ein neues Bild schaffen. Diese Tassen sollen dann in limitierter Auflage oder sogar als Einzelstücke hergestellt werden. Das ist aber noch Zukunftsmusik, wahrscheinlich kommt sie erst im nächsten Jahr auf den Markt. Solange wollte man mit der ersten nicht warten, sagt Grabowski. „Wir wollten die Saison noch mitnehmen.“

Von der Idee war Tony Torrilhon sofort begeistert, erzählt der Carstens-Geschäftsführer. Schon am Nachmittag nach der Besprechung stand er mit dem Bild wieder in der Manufaktur in der Tür – die Produktion konnte beginnen.
 

Von Carsten Schäfer

Information

Die Künstlertasse kostet 14,90 Euro pro Stück.

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