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Top-Sport am Dosse-Ufer

Bei Tornow geht es zum 39. Mal um den Dossepokal Top-Sport am Dosse-Ufer

Sport, richtig harter Sport, aber ohne den ganz großen Ernst und vor allem weit abseits der üblichen Disziplinen: Zwei Tage lang wird ein knappes Dutzend Athleten auf einer Waldwiese bei Tornow um den Dossepokal kämpfen.

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Ob in diesem Jahr wieder das Sackhüpfen ansteht, entscheidet das Los.

Quelle: Archivfoto: André Reichel

Tornow. Einige von ihnen sind wirklich schon seit der Premiere von 1976 dabei. Ab Freitag versammeln sich die alten und neuen „Dosse-Kämpfer“ wieder am Flussufer bei Tornow zum Wettstreit um den Dossepokal, den 39.

Das Prinzip dahinter ist seit 38 Jahren unverändert: Sport, durchaus richtig harter Sport, aber ohne den ganz großen Ernst und vor allem weit abseits der üblichen Disziplinen. Zwei Tage lang wird das knappe Dutzend Sportler die Wettkampfstätte auf der Waldwiese nicht verlassen. Das Reglement ist durchaus streng: Zwölf Wettkampfe sind zu absolvieren und unbedingt jeweils mit einem Umtrunk abzuschließen. Als ebenso obligatorisch gilt das wiederholte Anstimmen der Hymne. Die gehört genau so fest zum Dossepokal wie der olympische Gedanke: „Dabei sein ist alles“. Was nicht heißt, dass jeder Athlet jede der per Los bestimmten Disziplinen mit größter Gelassenheit nimmt. Es gibt Lieblinge und echte Herausforderungen. Der Stabweitsprung hat beispielsweise nur wenige Freunde: Es ist ein Sport, der im Grunde schon rein mechanisch nicht funktioniert. Selbst das Biertrinken auf Zeit liegt nicht jedem. Und mancher ist eben beim Werfen von Milchkanne oder Streichholz besser als beim Schlusshochsprung oder Kurzspurt – und umgekehrt.

Die Sportler haben trotzdem ihren Spaß. Sie sind eine verschworene Gemeinschaft. Die Teilnahme am Dossepokal gilt als Privileg. Gaststarter sind nur ausnahmsweise willkommen und Zuschauer nur am Sonnabend von 10 Uhr bis in den späten Nachmittag.

Von Alexander Beckmann

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