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Top-Stimmung bei Sportfest trotz Gluthitze

Stüdenitz Top-Stimmung bei Sportfest trotz Gluthitze

Für den Stüdenitzer Sportverein ist das alljährliche Sport- und Sommerfest eines der wichtigsten Ereignisse. Trotz großer Hitze kamen Dutzende Gäste auf den Sportplatz. Zur Unterhaltung traten Kyritzer und Dannenwalder Kicker zu einem Freundschaftsspiel an. Am Rande des Geschehens wurde gegrillt und gekegelt. Kinder tobten auf einer Hüpfburg.

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Fußballer aus Kyritz und Dannenwalde traten auf dem Stüdenitzer Rasen gegeneinander an.

Quelle: André Reichel

Stüdenitz. Beim Blick aufs Thermometer wurde am Sonnabend den Organisatoren des Sport- und Sommerfestes vom Stüdenitzer Sportverein Angst und Bange. Schon am frühen Morgen waren es 25 Grad Celsius und zum Nachmittag wurden Spitzentemperaturen von über 30 Grad vorhergesagt. Der Wetterbericht behielt Recht. Lange schon stand der Termin für die Feier fest im Kalender. Verlegen oder gar absagen kam nicht in Frage, denn für den 160 Mitglieder zählenden Sportverein ist das schon seit mehr als fünf Jahrzehnten jährlich gefeierte Sport- und Sommerfest das mit Abstand wichtigste Ereignis des Jahres.

Trotz der Hitze kamen die Gäste dutzendweise auf den Sportplatz, der von Platzwart Klaus Köhn betreut wird. Noch vor den Besuchern des Festes waren die Fußballmannschaften von Rot-Weiß Kyritz und die ehemaligen Landesklassespieler aus Dannenwalder angereist. Aufwärmen mussten sie sich diesmal wohl kaum, doch die unerbittliche Hitze wird dennoch eine nicht unerhebliche Herausforderung für die Sportler gewesen sein. Das Spiel der beiden Mannschaften stellte den Hauptpunkt des Festes dar.

Die Kinder  der Stüdenitzer Kita hatten  einen kleinen Auftritt

Die Kinder der Stüdenitzer Kita hatten einen kleinen Auftritt.

Quelle: André Reichel

Eigentlich wollte die Stüdenitzer Männermannschaft ebenfalls antreten, doch aus Ermangelung einer gegnerischen Mannschaft mussten sie sich mit der Zuschauerrolle zufriedengeben. „Wir wollten gegen Dossow spielen, doch ein paar Tage vorher haben sie abgesagt“, erklärte Uwe Borck. Der Stüdenitzer ist seit sechs Jahren stellvertretender Vereinsvorsitzender und im Verein für den Bereich Fußball zuständig. Pünktlich um 14.30 Uhr war Anpfiff auf dem Fußballplatz. Die Zuschauer suchten sich – sofern möglich – einen Schattenplatz. Doch einige Unentwegte ließen sich nicht schrecken und jubelten den Sportlern vom schattenlosen Spielfeldrand aus zu.

Am Rande des Geschehens gab es für die großen und kleinen Gäste noch so einige andere Angebote zur Unterhaltung. So konnten die Kinder auf einer Hüpfburg toben. Diese war zum Glück überdacht. Während die Kyritzer und Dannenwalder auf dem Rasen ihr Bestes gaben, konnten die kleinen Kicker ihre Treffsicherheit unter Beweis stellen und auf ein Fußballtor schießen. In der Halbzeitpause traten die Kinder der Stüdenitzer Kita auf. Sie sangen Lieder und trugen Gedichte vor. Besonders von den Eltern und Großeltern war ihnen kräftiger Applaus für ihre Aufführung sicher.

Der große Renner waren bei der Hitze die kalten Getränke

Für das leibliche Wohl der Gäste war selbstredend auch gesorgt. Wer wollte, konnte Deftiges vom Grill essen und die Vereinsfrauen boten an einem Stand selbst gebackenen Kuchen und Kaffee an. Doch der große Renner waren bei der Gluthitze natürlich die kalten Getränke.

Gut zu tun hatten auch Karsten Will und Harald Witte an der Kegelbahn auf dem Sportplatz. Am Tisch der beiden Stüdenitzer drängten sich zeitweise zahlreiche Gäste, um sich bei ihnen für ein paar Würfe anzumelden. Kegel per Hand aufstellen muss an der Bahn keiner mehr. Als vor ein paar Jahren der alte Aufstellautomat der Kegelbahn im Dorf ausgedient hatte, wurde er dort ausgebaut und fand Verwendung auf der Bahn auf dem Sportplatz. „Das ist ein wahrer Luxus“ schwärmt Uwe Borck.

Das Spiel der Fußballer endete 1:0 für Dannenwalde. Jede Mannschaft bekam zur Anerkennung einen Kasten Bier. Trotz Hitze feierten die Stüdenitzer und ihre Gäste noch bis in den Abend. Von schweren Sommergewittern, wie sie andernorts auftraten, blieben sie verschont.

Von André Reichel

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