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Toter aus Mülltonne ist identifiziert

Neuruppin OT Radensleben Toter aus Mülltonne ist identifiziert

Vor rund einer Woche wurde in einer Wohnung im Neuruppiner Ortsteil Radensleben eine Leiche gefunden. Nun hat sich der Verdacht der Ermittler bestätigt: Bei dem Toten handelt es sich um den 54-jährigen Jörg S., der im benachbarten Seniorenwohnpark gewohnt hat und bereits mehrere Wochen vermisst wurde.

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Die Untersuchungen der Kriminaltechniker sind noch nicht beendet.

Quelle: Andreas Vogel

Neuruppin. Bei dem Toten, dessen Leiche vor gut einer Woche in einer Mülltonne in einer Wohnung in Radensleben gefunden wurde, handelt es sich um den 54-jährigen Jörg S., der zuletzt im benachbarten Seniorenwohnpark gelebt hat. Das haben die DNA-Untersuchungen bestätigt, sagte Oberstaatsanwalt An­dreas Pelzer am Montag. Demnach laufen die Ermittlungen weiterhin auf Hochtouren. „Wir wollen innerhalb von drei Monaten Anklage erheben“, so Pelzer.

Genaue Todesursache noch unklar

Die Ermittler vermuten, dass Jörg S. bei einem Streit mit einem 21-Jährigen und einem 36-Jährigen getötet wurde – durch mehrere Messerstiche und die Folgen stumpfer Gewalt. Was genau zum Tod geführt hat, das wird vermutlich aus dem schriftlichen Obduktionsbericht hervorgehen, der allerdings nicht vor Anfang Oktober erwartet wird.

Bewohner und Betreuer im Wohnpark sind betroffen

Die Anklage wirft den zwei Verdächtigen vor, gemeinschaftlich gemordet zu haben. Der 21-Jährige hat gegenüber der Polizei eingeräumt, an der Tat beteiligt gewesen zu sein. Haupttäter soll aber der 36-Jährige gewesen sein, in dessen Wohnung die Leiche gefunden wurde. Der 36-Jährige schweigt. Beide befinden sich in Untersuchungshaft, der 21-Jährige sitzt in der JVA in Wulkow, der 36-Jährige in der Stadt Brandenburg.

Bewohner und Betreuer des Seniorenwohnparks, der in 62 Zimmern über 121 Betten verfügt, sind betroffen über die Gewalttat. „Jeder verdient Respekt und Achtung“, sagte Heimleiterin Jutta König. Das gelte auch für Menschen, die kein einfaches Leben und Probleme gehabt hätten.

Von Andreas Vogel

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