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Tour de Prignitz-Radler lassen sich verwöhnen

Kulturstopp in Seddin Tour de Prignitz-Radler lassen sich verwöhnen

Beim Start in Meyenburg hatte es noch leicht geregnet, doch dann kam bald die Sonne heraus und begleitete die Fahrer der Tour de Prignitz. Den Kulturstopp gab es nach 38 Kilometer. Da genossen einige die Musik am Rande, andere die Sonne und alle zusammen die großartige Willkommensatmosphäre.

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Zwei Radlerinnen tanken die erste Pausensonne:Für Aufwärmtrainerin Steffi Diete (l.) ist es die erste Tour, die sie komplett mitfährt.

Quelle: Susanne Liedtke

Seddin. Aus dem Glockenturm der Seddiner Kirche erschallte freundliches Geläut zum Empfang der 700 Radler der Tour de Prignitz in Seddin. Musikalisch ging es weiter. Rund um die Feldsteinkirche auf der Anhöhe in der Mitte des kleinen Dorfes boten die Seddiner ihren Gästen gleich zwei Konzerte.

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23. Mai: Am Montag ist in Meyenburg die 19. Ausgabe der Tour de Prignitz gestartet. 700 Fahrer machten sich auf den Weg nach Pritzwalk. Die Fahrer hatten Glück, zwar regnete es leicht, der ganz große Regen blieb aber aus. Wir zeigen die schönsten Bilder vom ersten Tag.

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Während in der geöffneten Kirche Organistin Christine Schunn aus Wittenberge auf der Hollenbach-Orgel Choräle spielte, empfingen „Herr Maria und Dezibella“ die Tour-Teilnehmer unter dem Dach des malerischen Glockenturmes mit sanften Gitarren- und Trommelklängen.

Musik unterm Glockenturm mit „Herr Maria und Dezibella“

Musik unterm Glockenturm mit „Herr Maria und Dezibella“.

Quelle: Susanne Liedtke

Das Duo lebt seit sechs Jahren in Seddin. Musikerin Britta Nagel engagiert sich außerdem als Ortsbeirätin und hatte den Kulturstopp gemeinsam mit dem zweiten Ortsbeirat Gerhard Schramm organisiert. „Hier im Ort gibt es ein gutes Miteinander von hinzugezogenen und alteingesessenen Einwohnern“, sind sich beide einig. Außerdem sei Seddin durch den Zuzug von Familien ein junges Dorf, denn von 160 Einwohnern sind 60 Kinder. Das und vieles mehr wusste der gebürtige Seddiner Gerhard Schramm über den Ort, seine Geschichte und die der Kirche zu berichten.

So erfuhren die Radler, dass zwei beherzte Maurer aus dem Ort 1923 der Kirche mit eigenen Händen wieder zu einen Glockenturm verhalfen, nachdem der alte einem Brand im 18. Jahrhundert zum Opfer gefallen war.

Pünktlich zum Kulturstopp hatte sich auch der Sonnenschein eingestellt. So genossen die Radler die musikalische Pause in Seddin entspannt auf den bereitgestellten Bänken im Pfarrhof oder in der Kühle der Kirche.

Die Radler genossen neben der Musik auch die Erfrischungen

Die Radler genossen neben der Musik auch die Erfrischungen.

Quelle: Susanne Liedtke

Von Susanne Liedtke

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