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Ostprignitz-Ruppin Tourist-Info wird im März saniert
Lokales Ostprignitz-Ruppin Tourist-Info wird im März saniert
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00:17 18.02.2017
Seit 1998 auf dem Lindower Marktplatz: die Tourist-Info. Zum Saisonstart im April soll der Pavillon saniert sein. Quelle: Christian Schmettow
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Lindow

Im Winter kalt, im Sommer heiß. Die Lindower Tourist-Info war für ihre Mitarbeiterinnen bislang nicht immer ein angenehmer Arbeitsort. Im März soll der Pavillon auf dem Marktplatz deshalb neue Fenster und ein anderes Heizsystem bekommen. Während der energetischen Sanierung ziehen die Mitarbeiterinnen ins Bürgerhaus hinter der Stadtkirche um. Rechtzeitig zum Saisonstart im April wollen sie wieder an den Marktplatz zurückkehren. „Das feiern wir mit einem kleinen Empfang“, kündigt die Leiterin der Tourismus-Information Andrina Loewe an.

Die Heizung war falsch geplant

Der Pavillon auf dem Marktplatz ist seit 1998 Anlaufpunkt für Touristen. Ziemlich bald hatte sich herausgestellt, dass die Heizung des rund 360 000 Euro teuren Pavillons falsch geplant war. Im Sommer heizte sich das Gebäude zudem auf über 30 Grad auf. Die jetzt geplante Fußbodenheizung soll für angenehmere Temperaturen im Winter sorgen. Zugleich sollen dreifachverglaste Fenster und eine Außenjalousie das Arbeiten im Sommer angenehmer machen. Loewe hofft zudem auf ein leiseres Arbeiten. Bislang sind vorbeidonnernde Laster in der Tourist-Info empfindlich laut zu hören.

Sanierung ist dank Förderung möglich

Etwa 110 000 Euro wird die Sanierung kosten. Nach Angaben von Amtsdirektor Danilo Lieske können 90 Prozent dieser Summe aus dem Fonds für notleidende Kommunen aufgebracht werden. Im vergangenen Jahr hatten die Stadtverordneten zunächst darüber diskutiert, ob ein Abriss des Pavillons und ein Umzug der Tourist-Info in das Bürgerhaus nicht sinnvoller als eine Sanierung seien – sich dann aber für eine Sanierung entschieden. Auch weil der Pavillon barrierefrei ist.

Ab Donnerstag, 1. März, ist die Tourist-Info übergangsweise im Bürgerhaus – geöffnet ist montags bis freitags zwischen 10 und 14 Uhr.

Von Frauke Herweg

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