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Ostprignitz-Ruppin Treffpunkt für Geselligkeit
Lokales Ostprignitz-Ruppin Treffpunkt für Geselligkeit
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00:31 08.07.2015
Fröhliche und ausgelassene Atmosphäre unter den Gästen. Quelle: Christamaria Ruch
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Herzsprung

„Wer heute nicht schwitzt, ist selber schuld.“ Und wer Klaus Krüger als Chef der Seniorenkameradschaft Wittstock kennt, weiß, dass er immer einen flotten Spruch auf den Lippen hat. Die gut 120 Gäste beim alljährlichen Frühschoppen mit Blasmusik an der Freilichtbühne in Herzsprung trotzten am Sonntagvormittag der prallen Hitze. Nun feierten Besucher und Gastgeber sogar schon den 15. Frühschoppen.

Livemusik mit dem Wittstocker Blasorchester, ein Plätzchen unter den Pavillons und natürlich ausreichend Löschwasser gegen die Hitze – die vielen Organisatoren rund um Klaus und Gertrud Krüger hatten an alles gedacht. „Wir können aber auch verstehen, dass heute wegen der Hitze nicht so viele Brandschützer und Besucher den Weg hierher gefunden haben“, räumte Gertrud Krüger ein. „Wir kommen sehr gerne hierher, denn die Geselligkeit und die Blasmusik mit Gesangsbegleitung gefallen uns“, sagte Erika Geick aus Tetschendorf. Gemeinsam mit Ehemann Wilfried gehört sie zum festen Besucherstamm dieses Treffens. Nur im vergangenen Jahr fehlte das Paar, wie es nach kurzem Überlegen feststellte.

Das Wittstocker Blasorchester bot zünftige Unterhaltung beim Frühschoppen. Quelle: Christamaria Ruch

Dabei folgt der Frühschoppen mit Musik immer einem verlässlichen Programm. Gertrud Krüger liest zum Auftakt einige gereimte Verse vor. „Sonst fehlt wirklich etwas“, kommentierten die Kenner des Frühschoppens. „Wir begrüßen unsere Ehrengäste“, nahm dann Klaus Krüger den Staffelstab seiner Frau entgegen. Dabei zählte er die acht Ehepaare auf, die im vergangenen Jahr das Fest der goldenen oder diamantenen Hochzeit feierten. Dazu zählten auch Marta und Wilhelm Frieske aus Herzsprung, die seit 60 Jahren verheiratet sind. „Und der Wilhelm ist sogar in seinem Hochzeitsanzug heute erschienen“, berichtete Klaus Krüger gut gelaunt.

Eine stabile und aktive Vereinigung

Zum guten Ton bei den Feuerwehrsenioren zählt auch der Besuch von Vertretern der Gemeinde, des Landkreises und der Feuerwehr. „Heute fahren wir nicht irgendwohin, sondern wir fahren zur Familie“, sagte Dieter Böttcher von der Kreisverwaltung. Er ist zugleich für die Senioren im Landkreis zuständig. Die Seniorenkameradschaft betrachtet er als „stabile und aktive Vereinigung, in der sich die Mitglieder wohl fühlen.“

Gertrud und Klaus Krüger (r.) sorgten mit ihren Redebeiträgen für beste Stimmung. Quelle: Christamaria Ruch

Dann überreichte er den obligatorischen Briefumschlag an Klaus Krüger. „Gäste mit Kuvert sind doch immer gerne gesehen“, kommentierte dieser. Denn die Arbeit in diesem freiwilligen Zusammenschluss der alten Brandschützer ist wie überall mit finanziellen Aufwendungen verbunden.

Allein die Kameradschaftstreffen im Januar und eben der Frühschoppen mit Blasmusik sind nicht zum Nulltarif zu haben. Auch bei den vielen Besuchen bei runden und halbrunden Geburtstagen der Feuerwehrsenioren oder bei den Hochzeitsjubiläen stehen die sieben Frauen und Männer aus dem Leitungsteam immer mit einem Geschenk vor der Tür.

Von Christamaria Ruch

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