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Trieplatz: Kunst im Wohnhaus

Ausstellung ist bis Ende August zu sehen Trieplatz: Kunst im Wohnhaus

Die Berlinerin Anne Grunert pendelt zwischen der Hauptstadt und dem kleinen Trieplatz. Seit Sonnabend öffnet sie ihr Haus für die Kunst. In ihren privaten Räumen stellen sechs Künstler ihre Werke aus. Die Ausstellung kann nach Anmeldung besichtigt werden.

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Gastgeberin Anne Grunert im Gespräch mit dem Künstler Hans-Jürgen Wolff (r.) und Besucher Ulrich Garbers.

Quelle: Sandra Bels

Trieplatz. Kunst bis unters Dach zeigt Anne Grunert derzeit in einem Teil des früheren Trieplatzer Gutshauses. Es sind ihre privaten Räume, die sie für die Ausstellung öffnet. Für manchen Gast ist das ein eher ungewöhnlicher Ausstellungsort. Andere finden diese Art der Präsentation besonders. Zu ihnen gehört Martin Schröter aus Wolgast. Er hat ein ausgefallenes Exponat mitgebracht. Es passt perfekt zum Titel der Ausstellung: „Alte Schinken, neuer Speck“. Schröter, der Mann mit der Melone, hat auf dem Küchentisch von Anne Grunert einen Schinken platziert. Während einige Gäste noch rätseln, ob das Exemplar echt ist, sagt Schröter: „Der soll später angeschnitten werden.“

Besondere Art der Kunstpräsentation

Auch Barbara Wolff findet die Art der Kunstpräsentation in allen Räumen des Hauses besonders. Ihr Mann Hans-Jürgen gehört zu den Künstlern, die Bilder im Haus zeigen. In der Küche ist zum Beispiel „Das Pärchengrillen“ zu sehen. Wolff und Anne Grunert lernten sich im vergangenen Jahr auf dem Kunstmarkt in Wusterhausen kennen und sie dachte sofort an ihn, als sie die Ausstellung im Haus plante.

Wolff hat ein Atelier in Wusterhausen und pendelt wie Anne Grunert zwischen der Dosse- und der Hauptstadt.

Architektin suchte Ruhe in Trieplatz

Die Architektin suchte in Trieplatz Ruhe und ländliche Idylle als Gegenstück zum Leben in Berlin, und hat sie gefunden. Zu ihrem Freundeskreis gehören viele Künstler. Ihnen wollte sie Gelegenheit geben, ihre Werke in einem anderen als dem gewohnten Rahmen zu zeigen. Drei Fotografen und drei Maler und Grafiker machen nun den Anfang. Bis Ende August sind ihre Werke zu sehen in der Dorfstraße 26. Sie haben Bezug zum Landleben oder zu einer historischen Epoche. Wolff hat auch Spitzwegs „Der arme Poet“ neu interpretiert. Renate Koßmanns Porträtfotos zeigen Frauen, die irgendwie immer „dazwischen“ sind. „Frauen kennen diese ewige Suche und wissen genau, was damit gemeint ist“, sagt die Fotografin. Sie fand kaum Männer, sich mit dem Thema identifizieren konnten.

Zur Vernissage waren nicht nur Trieplatzer gekommen, die so etwas im Ort noch nie erlebt hatten. Zu den Gästen zählten auch Teetzer, Dessower und Kunstfreunde von weiter her. Besucher sind nach Anmeldung im Grunert-Haus willkommen. Die E-Mail-Adresse lautet: sekr.landpartie@gmx.de

Von Sandra Bels

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