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Ostprignitz-Ruppin Trio von 2013 will auch 2017 in den Bundestag
Lokales Ostprignitz-Ruppin Trio von 2013 will auch 2017 in den Bundestag
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00:17 09.10.2016
CDU-Kandidat Sebastian Steineke am Mittwoch in Kyritz. Er gewann 2013 das Direktmandat und will es 2017 verteidigen. Quelle: CDU
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Kyritz/Herzsprung

Auf ihrer Wahlkreisversammlung am Mittwochabend im Autohof Herzsprung haben die Mitglieder der Partei Die Linke Kirsten Tackmann als Direktkandidatin für die Bundestagswahl 2017 nominiert. Bei 90 Für- und zwei Gegenstimmen sprachen die wahlberechtigten Parteimitglieder aus den Landkreisen Prignitz, Ostprignitz-Ruppin und Teilen des Havellandes der 56-Jährigen erneut ihr Vertrauen aus. Tackmann hatte keinen Gegenkandidaten. „Eine einstimmige Wahl hätte mich gewundert, Gegenstimmen gehören zur Demokratie“, sagte eine froh gestimmte Kirsten Tackmann im Nachgang zur MAZ.

Dass sich die Nominierte erfreut zeigte, 2017 erneut als Direktkandidatin für den Bundestagswahlkreis 56 antreten zu dürfen, berichtete auch der Kreisgeschäftsführer der Linken in Ostprignitz-Ruppin, Hartmut Buschke: „Die Parteimitglieder hatten ihre Kandidatur bereits im Vorfeld offen begrüßt.“

Die Linken-Kandidatin im Wahlkreis 56, Kirsten Tackmann, ist 56 Jahre alt und erhielt am Mittwoch in Herzsprung 56 Rosen Quelle: LInke

Zu Tackmanns Unterstützern gehört der Vorsitzende der Landespartei, Christian Görke. Er nahm an der Veranstaltung als Gastredner teil.

Sebastian Steineke ist derzeit Inhaber des Direktmandats

Am gleichen Abend wählten auch die CDU-Mitglieder ihren Direktkandidaten für den Bundestagswahlkreis 56, der neben den Regionen Ostprignitz-Ruppin und Prignitz auch die Ämter Friesack, Rhinow und Nennhausen sowie die Stadt Nauen umfasst. Demnach soll Amtsinhaber Sebastian Steineke auch 2017 wieder antreten.

Steineke erhielt bei der Wahlversammlung im Kyritzer Hotelrestaurant „Waldschlösschen“ von 36 wahlberechtigten Mitgliedern 34 Ja-Stimmen, eine Enthaltung und eine Nein-Stimme.

In seiner Rede zog Steineke Bilanz seiner Arbeit in den vergangenen drei Jahren. Demnach sei der Spruch „Nah am Menschen“ für ihn „keine Leerformel“, sondern „gelebte Praxis“ gewesen: „Es verging kaum eine Woche oder ein Wochenende, an dem ich nicht in unserer Region unterwegs war, um mich über Probleme, Projekte, Entwicklungen oder Herausforderungen vor Ort zu informieren“, sagte der Abgeordnete mit Verweis auf bislang weit über 500 Wahlkreistermine.

Großes Lob für Steinekes Arbeit hatte auch der Generalsekretär der CDU Brandenburg und Landtagsabgeordnete Steeven Bretz in Kyritz parat: „Sebastian Steinekes gute Arbeit spricht sich bis nach Potsdam rum. Wir sind im Landesverband froh, dass wir im Nordwesten Brandenburgs einen so engagierten Abgeordneten haben.“

Der Kreisvorsitzende der CDU Ostprignitz-Ruppin und Landtagsabgeordnete Jan Redmann sieht trotz ungünstiger Umfragewerte auf Bundesebene wegen Steinekes lokaler Popularität gute Chancen, das Direktmandat 2017 zu verteidigen. Steineke gewann den Wahlkreis 56 bei der Bundestagswahl 2013 erstmals.

Auch Dagmar Ziegler will es erneut wissen

Ebenso wird im September 2017 erneut Dagmar Ziegler (SPD) darum kämpfen. Ihr hatte Steineke das Mandat damals erst abgerungen. Ziegler und Tackmann zogen daraufhin über die jeweiligen Landesparteilisten in den Bundestag ein.

Dagmar Ziegler erhielt ihren Blumenstraße bereits Anfang Juli in Kyritz aus den Händen von SPD-Ministerpräsident Dietmar Woidke. Quelle: Matthias Anke

Dagmar Ziegler wurde bereits Anfang Juli auf ihrer SPD-Wahlkreiskonferenz zur Spitzenkandidatin gekürt, die ebenfalls in Kyritz erfolgte.

Von Matthias Anke

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