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Trödelmarkt bringt 800 Euro

Karwe Trödelmarkt bringt 800 Euro

Im Neuruppiner Ortsteil Karwe herrschte am Sonnabend ein Kommen und Gehen auf dem Gutshof. Dort hatte Einwohnerin Elke Malze einen Trödelmarkt organisiert, dessen Erlös als Spende an den Demokratischen Frauenbund in Karwe gehen soll. Insgesamt kamen 800 Euro zusammen. Bei dem Markt stellte sich zudem der Parkverein vor, der Großes vorhat.

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Ein Kommen und Gehen herrschte am Sonnabend beim Kunst- und Trödelmarkt auf dem Gelände des Gutshofes in Karwe.

Quelle: Andreas Vogel

Karwe. Beim ersten Kunst- und Trödelmarkt auf dem Gutshof von Karwe sind am Sonnabend mehr als 800 Euro zusammen gekommen – durch Standgebühren der knapp 30 Händler, durch den Verkauf von Kaffee und Kuchen sowie durch Spenden, um die Elke Malze, die Organisatorin des Marktes, gebeten hatte. Sie will den Erlös dem Demokratischen Frauenbund in Karwe spenden.

Malze, die seit 2005 in Karwe lebt, schätzt die Arbeit des Frauenbundes in dem Neuruppiner Ortsteil schätzt sehr. Immerhin organisiert der von Heidemarie Petruschke geleitete Frauenbund seit Jahren die Kinder- und die Seniorenweihnacht im Haus der Generationen. Zudem lädt der Frauenbund regelmäßig zu Veranstaltungen in der früheren Kita von Karwe ein.

Gut für das Dorf und die Gemeinschaft

Heidemarie Petruschke freute sich am Sonntag darüber, dass der erste Kunst- und Trödelmarkt auf dem Gutshof sowohl bei den Besuchern als auch bei den Händlern so gut angekommen ist. Mit einem Teil des Erlöses soll der Kauf von 20 neuen Informationsschildern finanziert werden, die auf historische Gebäude und Flächen im Dorf verweisen. „Die Schilder, die wir vor acht Jahren aufgestellt haben, sind inzwischen verschlissen“, sagte Petruschke. Der restliche Teil des Erlöses ist für die Finanzierung von Veranstaltungen des Frauenbundes in Karwe gedacht. „Das ist gut für das Dorf und fördert die Gemeinschaft“, sagte Malze.

Parkverein will Gutspark auf Vordermann bringen

Karwe hat noch viel vor, genauer der im März gegründete Parkverein. Soll doch der einstige Gutspark, der bis auf ein, zwei Wege fast verwildert ist, wieder auf Vordermann gebracht werden. „Es gibt im Park eigentlich wunderschöne Sichtachsen auf die Landschaft und auf den See“, sagte Krafft von dem Knesebeck, der Chef des Parkvereins. Das lässt sich derzeit nur erahnen: Denn nahezu sämtliche Sichtachsen sind zugewachsen. Von dem Knesebeck führte am Sonnabend Interessierte durch den denkmalgeschützten Park. Immerhin benötigt der Verein noch etwa 9000 Euro an Spenden, um im September einen Antrag für den Fördertopf Leader stellen zu können. Der Verein hofft auf einen Zuschuss von 120 000 Euro, wenn er 40 000 Euro als Eigenanteil beisteuern kann. „Richtig gepflegt wurde der Park das letzte Mal vor 80 Jahren“, so von dem Knesebeck. Seitdem habe das Geld nur für das Sichern von einigen Bäumen gereicht.

Blick vom Karwer Gutspark in die Landschaft

Blick vom Karwer Gutspark in die Landschaft.

Quelle: Andreas Vogel

Von Andreas Vogel

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