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Ostprignitz-Ruppin Trotz Nachwuchssorgen in Feierstimmung
Lokales Ostprignitz-Ruppin Trotz Nachwuchssorgen in Feierstimmung
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17:45 18.09.2017
Das Nachwuchsteam mit seinen Betreuern (v.l.n.r.): Klaus Jentzen, Bjarne Michalowsky, Jan Knappe, Marlon Lange, Elias Maczejewski, Jeason Milatz, Dirk Preuß. Quelle: Sandy Kersting
Rehfeld

In Rehfeld gibt es jetzt seit nunmehr 20 Jahren eine Jugendfeuerwehr. Das musste natürlich gefeiert werden! Und so wurde dieses Ereignis am zurückliegenden Wochenende mit einer riesigen, aufblasbaren Rutschbahn sowie bei Kaffee und Kuchen gewürdigt.

Sechs Jungen und ein Mädchen aus Rehfeld, Berlitt und Kötzlin sind es, die gemeinsam diese Nachwuchs-Löschgruppe bilden. Um sie kümmern sich Dirk Preuß und Klaus Jentzen. Dabei ist Preuß ist seit einem ganzen Jahrzehnt schon ausschließlich für die Kinder aus Berlitt zuständig. Im Moment sind es drei, hinzu kommt das eine Mädchen, und zwar aus Kötzlin. Klaus Jentzen ist sogar seit 25 Jahren schon dabei und betreut derzeit die übrigen drei Jungs, maßgeblich also die aus Rehfeld. „Letztes Jahr hatten wir noch neun Mitglieder und konnten an dem Bundeswettbewerb auf der Ostprignitz-Ruppiner Kreisebene teilnehmen und gewinnen. Dieses Jahr hätten wir unseren Titel auf Landesebene verteidigen können, konnten aber auf Grund fehlender Mitglieder nicht daran teilnehmen“, berichtete Klaus Jentzen: „Das ist natürlich sehr schade.“

So wenige Kinder wie noch nie bilden heute die Nachwuchsgruppe

Dirk Preuß sagte: „ Wir hoffen immer, dass einige Jugendliche übrig bleiben, wenn wir sie dann mit 18 Jahren abgeben müssen. Aber der Nachwuchs fehlt irgendwie immer. Vor zwei Jahren wurde zwar das Einstiegsalter von zehn auf acht Jahre herabgesetzt, aber trotzdem kommen wir nicht auf die gewünschte Anzahl.“ So wenige Kinder wie im Moment hatte man in der Gruppe noch nie. „Es ist wirklich alles freiwillig und wir würden uns sehr über jeden Neuzugang freuen, egal ob Junge oder Mädchen. Es macht einfach viel mehr Spaß, wenn man mehrere Teilnehmer hat“, so Preuß weiter. „Wir versuchen, den Kindern viel zu bieten“, ergänzte ihn Klaus Jentzen: „Wir appellieren an die Stadt, immer für uns aktiv zu werben.“

Die Kinder jedenfalls, die bei der Feuerwehr schon mitmachen sind begeistert. Bjarne Michalowsky etwa gehört dazu. Er ist elf Jahre alt und erzählt: „Mein Bruder Pascal, meine Mama und mein Opa waren alle auch bei der Feuerwehr. Ich finde es gut, weil wir hier auch immer verschiedene Aktivitäten zusammen machen. Wir waren auch schon mal im Hansa Park oder nehmen an Wettkämpfen teil. Hier treffen wir uns mit den Freunden und haben Spaß.“ In diesem Sinne wurde nun dieser Feuerwehrnachwuchs einen Nachmittag lang gefeiert. Die Kinder hatten also einmal mehr wieder ihren Spaß.

Von Sandy Kersting

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