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Trotz Pannen Dritter in London

Neuruppin Trotz Pannen Dritter in London

Beim Shell-Eco-Marathon für energiesparende Autos hat es das Team der Evangelischen Schule Neuruppin wieder aufs Treppchen geschafft: Trotz Pannen wurde es Dritter. Das Team des Oberstufenzentrums Neuruppin landete in seiner Wertungsklasse auf dem 15. Rang von 40 Teams aus ganz Europa.

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„Pilot“ Arik Noack (r.) und sein Team wurden gestern auf dem Schulhof der Evangelischen Schule gefeiert.

Quelle: Peter Geisler

Neuruppin. Trotz mehrerer Pannen und eines Sturzes ist das Team der Evangelischen Schule Neuruppin beim Shell-Eco-Marathon in London mit seinem Fahrzeug, dem E-Fish, auf den dritten Platz gefahren. Dafür reichte die Leistung, die das Team in dem einen von vier Wertungsläufen unfallfrei absolvieren konnte. Auch das Team des Oberstufenzentrums blieb von Pannen nicht verschont: Es landete in seiner Wettbewerbsklasse für Experimentalfahrzeuge bei auch nur einem gültigen Lauf auf dem 15. Platz von 40 Teams aus ganz Europa.

Großer Empfang in der Schule

„Ihr habt in London trotz widriger Bedingungen das Beste daraus gemacht“, freute sich Anke Bachmann. Die Leiterin der Evangelischen Schule Neuruppin und mehr als 100 Schüler bereiteten den Teams am Dienstag einen großen Empfang in der Regattastraße. Schließlich hatten sich beide Teams gegen viele Autos durchsetzen können, die von Studenten entworfen, gebaut und gesteuert wurden.

Beim Shell-Eco-Marathon geht es darum, mit möglichst wenig Energie möglichst weit zu kommen. Der von Arik Noack (18) aus Lindow gesteuerte E-Fish schaffte es in der Kategorie „Urban Concept“, auf der Strecke rund um das Olympiastadion von London mit umgerechnet einem Liter Sprit 1224 Kilometer zurückzulegen. Das OSZ-Team legte umgerechnet sogar 2960 Kilometer zurück.

Es reicht, wenn ein Lauf gelingt

„Das war knapp. Aber es reicht, wenn ein Lauf gelingt“, sagte Christian Wenger-Rosenau. Dem Tüftler aus Wuthenow ist es zu verdanken, dass seit elf Jahren Schüler aus Neuruppin an dem ungewöhnlichen Wettbewerb mitmachen. Wenger-Rosenau konnte dafür zunächst das Oberstufenzentrum in Neuruppin begeistern, vor vier Jahren stieg auch die Evangelische Schule ein. Weil der E-Fish in London Dritter wurde, durfte es sogar beim Weltmeisterschaftslauf mitmachen, scheiterte aber im Halbfinale. „Das war eine tolle Atmosphäre und eine schöne Erfahrung“, sagte Arik Noack. Auch Tiffany Schlotte (23) war am Dienstag noch begeistert. Die junge Frau aus Neustadt (Dosse), die sich in Neuruppin zur Erzieherin ausbilden lässt, war zum zweiten Mal Fahrerin im OSZ-Team. „Wenn ich kann, nehme ich nächstes Jahr wieder an dem Rennen teil“, sagte sie.

Das Evi-Team muss sich indes einen neuen Fahrer suchen: Arik Noack, der schon als kleines Kind gern im Labor gesessen und gelötet hat, beginnt im Oktober in Berlin sein Studium für Elektrotechnik. Deshalb gehörten zum Team in London ebenfalls drei Neuntklässler, die als Monteure am Auto bastelten. Einer von ihnen wird wohl 2018 am Steuer sitzen.

Der E-Fish auf dem Schulhof

Der E-Fish auf dem Schulhof.

Quelle: Peter Geisler

Von Andreas Vogel

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