Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Ostprignitz-Ruppin Tschetschene nach Razzia wieder auf freiem Fuß
Lokales Ostprignitz-Ruppin Tschetschene nach Razzia wieder auf freiem Fuß
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
00:28 18.03.2018
Polizisten nahmen in Wittstock einen Tschetschenen fest. Quelle: Christian Bark
Anzeige
Wittstock

Während der Razzia am Mittwoch in Wittstock ist ein Mitglied einer tschetschenischen Familie in Handschellen abgeführt worden. Vermummte Sondereinsatzkräfte hatten die Wohnung gestürmt.

Nachdem die Polizei des Präsidiums Nord in Neuruppin am Mittwoch zunächst nichts dazu sagen wollte, wurde dies am Donnerstag bestätigt. „Der festgenommene Tschetschene ist inzwischen wieder auf freiem Fuß“, bestätigte Polizeisprecherin Dörte Röhrs.

Weitere Angaben zum Hintergrund des Einsatzes machte sie nicht. Die Razzia war nach Ermittlungen der Staatsanwaltschaft erfolgt, und zwar in Kyritz, Neuruppin und Wittstock.

Bereits Ende Januar hatten sich Vertreter von Polizei, Staatsanwaltschaft und Landkreis in der Polizeidirektion getroffen, um über ein gemeinsames Vorgehen gegen die Wittstocker Problemfamilie zu beraten. Die CDU forderte Abschiebung.

CDU für entschiedenes Durchgreifen

„Es ist gut, dass jetzt ein entschiedenes Durchgreifen erfolgt“, meinte der Neuruppiner CDU-Bundestagsabgeordnete Sebastian Steineke am Donnerstag auf Twitter, nachdem er den MAZ-Artikel zu der Razzia vom Mittwoch gelesen hatte.

Von Dirk Klauke

Die Gemeindevertreter von Temnitztal müssen erneut darüber befinden, ob das Bürgerbegehren rechtens ist. Denn einfach ablehnen können sie es nicht. Genau das hatten die Abgeordneten Ende Februar jedoch in Wildberg getan. Amtsdirektorin Dorn hat dagegen jetzt Widerspruch eingelegt. Auch ein Anwalt hält den Beschluss für rechtswidrig.

18.03.2018

Die Gemeinde Fehrbellin will einen 30 Kilometer langen Rundkurs für Paddler ausweisen. Damit der Rundkurs auch angenommen wird, sollen noch knapp 170000 Euro für einige Rastplätze sowie für Einstiegs- und Ausstiegsstellen für die Boote investiert werden. Das Gute daran: Dank Zuschüssen muss die Gemeinde wohl recht wenig beisteuern.

17.03.2018

Der geplante Neubau für die Kreisverwaltung wird um gut 18 Prozent teurer als geplant: Landrat Ralf Reinhardt (SPD) informierte den Kreistag, dass nunmehr mit Gesamtkosten von 7,8 Millionen Euro gerechnet wird. Die Fraktionschefs von CDU, SPD und bunter Fraktion aus Bauern, Freien Wählern und FDP warnen die Verwaltung vor „Extra-Wünschen“.

17.03.2018
Anzeige