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Ostprignitz-Ruppin Umbaupläne für ehemalige Schule vorgestellt
Lokales Ostprignitz-Ruppin Umbaupläne für ehemalige Schule vorgestellt
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02:15 19.03.2017
Die Gemeindevertreter hatten sich erst kürzlich den ehemaligen Konsum als Ausweichquartier für Veranstaltungen angesehen. Quelle: Wolfgang Hörmann
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Sieversdorf

Die Gemeinde Sieversdorf-Hohenofen informierte bei einer Versammlung am Mittwoch offiziell über die Pläne für das Sieversdorfer Bürger- und Vereinshaus (ehemalige Schule) zur Senioreneinrichtung. Bürgermeister Hermann Haacke zeigte sich zufrieden: „Es waren interessierte Bürger da, die auch wirklich Fragen zu dem Thema hatten.“

Erste Senioreneinrichtung im Ort

Vor allem stellte sich an diesem Abend die potenzielle Betreiberin des Hauses Petra Friedrich vor. Sie betreibt in Rhinow eine Seniorenwohngemeinschaft und eine Tagespflegeeinrichtung – auch mit Klienten aus Sieversdorf. Dort soll nun ähnliches entstehen. Das ist für ältere Einwohner offensichtlich interessant. „Wenn man den vertrauten Kirchturm sieht und trotzdem 24 Stunden am Tag betreut werden kann, dann wäre das die Top-Lösung für unsere Bürger“, findet der Bürgermeister. Es habe am Mittwoch schon Nachfragen zu den Aufnahmebedingungen gegeben.

Petra Friedrich zeigte sich als künftige Betreiberin ebenfalls optimistisch. Das Haus eigne sich gut für die geplanten Zwecke. Sie rechne mit einer guten Auslastung.

Planer Norbert Rumpel erklärte das Umbauvorhaben noch einmal im Detail. Die Gemeinde will investieren und das seit der Schließung der Schule nur in Teilen sporadisch genutzte Haus für die neue Nutzung tauglich machen. Aus der Vermietung erhofft man sich Einnahmen für die Gemeindekasse. „Das Projekt wurde beim Landkreis eingereicht“, berichtet Hermann Haacke. „Wir warten nun sehnsüchtig auf die Baugenehmigung.“ Man hoffe, dass es nicht zu viele behördliche Nachforderungen gibt. Schließlich wollte man schon längst viel weiter vorangekommen sein. Auch sei der Kostenrahmen eng gesteckt. Die Investition bedeutet eine erhebliche Belastung für Sieversdorf-Hohenofen. Doch der Bürgermeister sieht die Gemeindevertretung dabei hinter sich: „Die Nutzung des Gebäudes ist ja auch eine wirtschaftliche Frage für die Gemeinde.“

Genug Alternativen fürs Dorfleben

Aber nicht nur das. „Wir haben betont, dass der Verzicht auf das Bürger- und Vereinhaus dem Gemeindeleben keinen Abbruch tun soll“, sagt der Bürgermeister. „Es ist noch genug Platz vorhanden.“ Vor allem in das Feuerwehrgebäude und das benachbarte Dorfgemeinschaftshaus (ehemaliger Konsum) soll mehr Leben einziehen. „Das wurde bisher ja kaum genutzt“, sagt Haacke. Feuerwehr und Friseur würden natürlich trotzdem ihren Platz behalten. Außerdem stehe auch das Sporthaus für Aktivitäten zur Verfügung.

Von Alexander Beckmann

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