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Ostprignitz-Ruppin Umbaupläne in Freyenstein verschieben sich
Lokales Ostprignitz-Ruppin Umbaupläne in Freyenstein verschieben sich
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17:19 20.11.2017
Blick auf den Marktplatz mit Rathaus in Freyenstein. Quelle: Björn Wagener
Freyenstein

Der Plan verschiebt sich, doch das Ziel bleibt aktuell: Der Umbau des ehemaligen Rathauses in Freyenstein sowie des Hauses in der Marktstraße 38 sollte eigentlich schon seit Jahresbeginn laufen. Doch noch ist offensichtlich nichts passiert.

Architekt und Unternehmer Marcus Kappes aus Berlin hat die Immobilien Ende 2016 von der Stadt Wittstock gekauft und kündigte damals an, kurz darauf loslegen und eventuell nach einem Jahr fertig sein zu wollen. Doch es habe in der Familie einen Krankheitsfall gegeben, der dafür sorgte, dass die Prioritäten erst einmal verschoben werden mussten, sagt er. Das bedeute jedoch nicht, dass er von seinen Vorhaben in Freyenstein abrückt. Kappes ist weiterhin fest entschlossen, sich in Freyenstein zu engagieren. An den Plänen aus dem vergangenen Jahr halte er fest. Zur Erinnerung: Im ehemaligen Rathaus sollen Wohnungen entstehen – und im Erdgeschoss ein Café etabliert werden.

Potenzieller Konditor ist interessiert

Vor-Ort-Termine mit dem potenziellen Konditor hätten bereits stattgefunden. Er sei nach wie vor sehr interessiert. Das Frisörgeschäft solle im Haus bleiben. Kappes denkt auch daran, einen Raum vorzuhalten, der vom Ortsvorsteher und dem Beirat genutzt werden könnte.

Für das Haus in der Marktstraße 38 – gleich um die Ecke – hätten sich die Pläne ebenfalls nicht grundsätzlich geändert. Oben würden Wohnungen ausgebaut, unten sei ein Treffpunkt für Künstler geplant. Für die Übergangszeit plant Kappes, Antiquitäten dort unterzubringen, zum Teil auszustellen und zu verkaufen. Begonnen werden solle jedoch mit dem Rathaus – zunächst Dach, Hülle, dann der Innenausbau. Im März oder April 2018 solle es voraussichtlich losgehen.

„Wir müssen jetzt Gas geben“, sagt Kappes. Motiviert ist er vor allem deshalb, weil er die Besucherzahlen des Schlosses kennt. Rund 4000 Gäste seien dort in der vergangenen Saison begrüßt worden, bestätigt die Stadtverwaltung. Kappes ist sich sicher, dass in dem gesamten Innenstadt-Ensemble mit Rathaus, Marktplatz, ehemaligem Center-Kauf und Schloss noch unentdeckte Potenziale schlummern, ohne weiter ins Detail gehen zu wollen. „Das ist ein Rohdiamant, der geschliffen werden muss.“

Von Björn Wagener

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