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Ostprignitz-Ruppin Umgestaltung soll bis Jahresende fertig sein
Lokales Ostprignitz-Ruppin Umgestaltung soll bis Jahresende fertig sein
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10:49 27.02.2018
Bauamtschef Friedhelm Kanzler (v. l.), Stadtsprecher Jean Dibbert und der Tiefbauamtschef Frank Wilcke über den Plänen. Quelle: Christian Bark
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Wittstock

Das Umgestalten des Wittstocker Bahnhofsvorplatzes kommt auch bei frostigen Temperaturen voran. „Aktuell finden Kanalbauarbeiten dort statt“, berichtet der Tiefbauamtschef Frank Wilcke. Damit sei die Firma Erd- und Wasserbau Wittstock beauftragt worden. Den Auftrag zur Wiederherstellung der Straßenzüge sei an die Pritzwalker Baufirma IBW gegangen. In Kürze werde ein drittes Unternehmen beauftragt, die Pläne für die Freianlagen am Bahnhofsvorplatz umzusetzen.

Gerade laufen Kanalarbeiten am Vorplatz. Quelle: Christian Bark

Bis Dezember 2018 soll das Gelände im neuen Glanz erstrahlen. Zu den bisherigen 151 Pkw-Parkplätzen sollen bis zu 20 neue hinzukommen – darunter auch zwei für Elektrofahrzeuge, die ihren Akku an einer Stromladesäule auffrischen können. Freilich wird die Verteilung der Plätze etwas anders sein, als bisher, wie Frank Wilcke bemerkt. Das trifft auch auf den Busbahnhof zu. Bei Fertigstellung des Platzes sollen die Busse in einer Reihe hintereinander vor den Bahnhofsgebäuden auffahren können. Die Fläche, die zuvor als Busbahnhof gedient hatte, könne nun für Parkplätze und Freizeitflächen genutzt werden. Die sollen auch mit Bäumen bepflanzt und mit Sitzgelegenheiten bestückt werden. Fünf Grünbereiche sollen laut Frank Wilcke zur Auflockerung des Platzes beitragen. Und damit der auch nachts aufgelockert daherkommt, folge eine entsprechende Beleuchtung. 18 vier Meter hohe Säulen mit LED-Licht sollen den gesamten Platz im Dunkeln ausleuchten. Das Pflaster bekommt einen dunkelanthrazitfarbenen Ton.

18solcher LED-Leuchtsäuen sollen aufgestellt werden. Quelle: Christian Bark

Wie der Bauamtschef Friedhelm Kanzler betonte, gehören auch die Flächen hinter den Bahnhofsgebäuden zum Vorplatz beziehungsweise zu den umgestalteten Freianlagen. Künftig soll auch ein Zugang zum Bahnsteig über die Kyritzer Straße möglich sein. „Nur was die Aufteilung und Kennzeichnung der Parkplätze angeht, das müssen wir dann noch abklären“, erklärt Friedhelm Kanzler. So müsse zwischen Kurzparkern, die nur auf einen Sprung ins Bürgerbüro wären, und Berufspendlern, die ihr Fahrzeug den ganzen Tag vor dem Bahnhof abstellen, unterschieden werden.

Großbaustelle seit September

Rund 4000 Quadratmeter umfassen die umgestalteten Freianlagen vor den Bahnhofsgebäuden. Seit September 2017 wird daran gearbeitet.

Zu den bisherigen 151 Pkw-Parkplätzen sollen bis zu 20 neue hinzukommen. Das wird durch Umverteilen des Busbahnhofs möglich.

Etwa 18 Säulen mit LED-Lichtern, die vier Meter in den Himmel ragen, sollen den Platz nachts beleuchten.

Wichtig sei auch, dass Parkplätze für Gehbehinderte möglichst weit vorne in der Nähe des künftige Ärztehauses sowie des neuen Bahnhofsempfangsgebäudes liegen.

Weil auch das Ordnungsamt in den Bahnhof ziehen wird, seien Kontrollen, ob die Leute richtig oder falsch parken, sicher leicht zu handhaben, wie Frank Wilcke hinzufügt. „Die Parkplätze bleiben aber alle gebührenfrei“, verspricht er. Alles andere wäre sonst kontraproduktiv, weil die Pendler dann auch gleich mit dem Auto zur Arbeit fahren könnten.

Von Christian Bark

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