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Ostprignitz-Ruppin Umjubelt: Pink-Floyd-Coverband Echoes
Lokales Ostprignitz-Ruppin Umjubelt: Pink-Floyd-Coverband Echoes
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00:17 23.11.2016
„Shine on your crazy diamond“, „Welcome to the machine“, oder „Another Brick in the Wall“: .die Musiker von Echoes blieben dicht am Original. Quelle: Regine Buddeke
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Neuruppin

Die Bühne der rappelvollen Kulturkirche liegt im Dunkeln. Leise und ohne großes Tamtam mit Nebelschwaden oder zuckenden Blitzen kommen die Musiker auf die Bühne. Erster Applaus brandet auf, das Publikum wispert erwartungsvoll. Ein kleines sphärisches Summen wabert im Hintergrund, ein Vogelzwitschern ist zu hören. Und erst dann brandet auf, was den Fans als bombastische Klangteppiche in Erinnerung geblieben sind – musikalische Monumente, die in die Annalen der Musikgeschichte eingegangen sind und Pink Floyd unsterblich gemacht haben. Musik, die so klanggewaltig ist in all ihren feinen Details, dass sie zeitlos ist. Musik zum Träumen, magische Klanggewölbe zum Meditieren, bombastische Epen, in die man sich fallen lassen kann wie in einen Ozean. „Shine on your crazy diamond“ – so flutet es in jeden Winkel. Zuckende Scheinwerferkegel vibrieren nervös und tauchen Bühne und Saal in magisches Licht. Der Samstagabend kann beginnen.

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Die Tributeband Echoes bringt die großen Pink-Floyd-Klassiker auf die Bühne: mit satten Sounds, magischem Licht und einer rundum gelungenen Performance. Das Publikum in der Kulturkirche ist rundum begeistert

Pink Floyd, 1965 von Syd Barrett gegründet, debütierte mit Psychedelic Rock und wechselte später zum Progressive und Art-Rock und mixte Elemente des Blues, Jazz sowie klassischer und neuer Musik in ihre Songs. Die Briten schufen einen völlig neuen, ureigenen Stil. Sie experimentierten mit Synthesizern, Loop-Maschinen, Echos und Technik-Klängen, spielten mit Quadrofonie und hatten damit Erfolg – bis zu 300 Millionen verkaufte Tonträger werden ihnen nachgesagt.

Die Band Echoes hat sich dem Erbe Pink Floyds verschrieben: Gitarrist und Leadsänger Oliver Hartmann, Bassist Martin Hofmann, Keyboarder Paul Kunkel und Drummer Steffen Mayer lassen das wieder aufleben, was die großen Briten berühmt gemacht hat: mit Freude und Respekt vor dem Original, mit ungebremster Spiellust und Detailverliebtheit. Als Gäste brillieren Michael Unger am Saxofon sowie Ilka Müller mit einer Rockröhren-Stimme, die ihresgleichen sucht.

Pink Floyd wurde 1965 gegründet – die Songs sind Kult

„Welcome to the machine“ – ein weiterer Evergreen der Briten. Und wenig später „Wish you were here“. Oben laufen in einem riesigen Lichtkreis Videosequenzen – Marionetten, Prismenspektren, wabernde Zellhaufen, rotierende Planeten, pulsierende Quallen – so mystisch wie die Musik selbst. Es sind nicht einfach Bildschirmschoner, sondern computergesteuerte Video-Projektionen, die an die visuelle Ästhetik der Pink Floyd-Alben erinnern und die Songs quasi noch optisch untermalen.

„Us and them“ – einer der wenigen Titel, die Pink Floyd-Keyboarder Richard Wright allein geschrieben hat – eigentlich für einen Dokumentarfilm – und der dann Eingang fand aufs Album „Dark Side of the Moon“. Ein Titel, bei dem das Saxofon zu allen Ehren kommt – samtig-rau und voller Hingabe bringt Unger sein Instrument einmal mehr auf Hochtouren und das Publikum zum Schwelgen.

Mit ihren Alben schrieben die Briten Musikgeschichte

Immer wieder blitzt ein rockiger Titel auf, nur um dann wieder in eine der atmosphärisch-dichten Hymnen überzugehen. Die Fans schaukeln auf den Wellen mit.

„Es gefällt uns sehr, die sind dicht am Original“, sagt Heike Eichblatt in der Pause, die das Konzert unbedingt hören wollte. „Als ich 15 war, hat mir ein Freund aus dem Westen eine Platte von Pink Floyd geschickt. Seitdem bin ich Fan.“

Es geht weiter und weiter – drei Stunden ist das Publikum in den Klängen gefangen. „Hey you“ und „Another Brick in the Wall“, da singen alle Fans mit. Und auch „Echoes“, der Namensgeber der Tribute-Band, gerät zum großen Spektakel.

Von Regine Buddeke

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