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Umleitung für Radler

Rheinsberg Umleitung für Radler

Seit Jahren kämpfen die Rheinsberger für eine Verlängerung des Radweges entlang der B 122, der Dr.-Martin-Henning-Straße. Er führt bis kurz vor dem Ortsausgang und endet dann plötzlich. Der Bund lehnt einen Weiterbau ab. Weil es hundert Meter entfernt einen anderen Radweg gibt, der auch nach Norden führt.

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Der Radweg entlang der B 122 endet vor dem Ortsausgang plötzlich. Daran wird sich auch nichts ändern.

Quelle: Celina Aniol

Rheinsberg. Der Rheinsberger Ortsbeirat hat die Hoffnung aufgegeben, dass der Radweg entlang der B 122 über die Stadtgrenze hinaus verlängert wird. Ortsbeirat und Stadtverwaltung sehen keine Chance, dass der Bund Geld für eine Verlängerung des Weges gibt. Ohne Zuschuss des Bundes kommt ein Ausbau aber nicht infrage.

Der Radweg führt zurzeit entlang der Dr.-Martin-Henning-Straße aus der Innenstadt in Richtung Zechlinerhütte. Wenige hundert Meter vor dem Ortsausgang endet er aber plötzlich. Seit Jahren fordern die Rheinsberger, dass er weiter nach Norden verlängert und dort an den Radweg nach Zechlinerhütte angeschlossen wird. Sogar eine Unterschriftensammlung hat es dafür gegeben.

Für einen zweiten Radweg gibt der Bund kein Geld

Der Bund lehnt den Weiterbau des Radweges aber ab. Begründung: Rheinsberg hat doch schon einen Radweg, der gerade mal hundert Meter entfernt in Richtung Norden verläuft. Der führt von der B 122 an der Zufahrt zum Seehotel über die Schillerstraße und Reuterpromenade vorbei am Seebad und dann weiter nördlich wieder zum Radweg an der B 122 nach Zechlinerhütte.

Auch für diesen Radweg hatte die Stadt Fördermittel bekommen Zwei parallele Radwege will der Bund nicht bezahlen. Stadtentwicklungsreferent Thomas Lilienthal weiß inzwischen nicht mehr, mit welchen Argumenten er die Behörden noch umstimmen soll.

Großes Schild soll auf den Weg in der Schillerstraße hinweisen

Ein Problem: Der Radweg über die Schillerstraße wird von vielen Fahrradfahrern gar nicht wahrgenommen. Zumindest dieses Problem soll jetzt gelöst werden: Der Ortsbeirat schlägt vor, ein größeres und deutlich sichtbares Hinweisschild auf den Weg durch die Schillerstraße an der B 122 aufzustellen; das bisherige ist so klein, dass es von vielen Radlern schlicht übersehen wird.

Wo der Fahrradweg an der B122 jetzt endet, sollen Radler künftig ebenfalls auf den parallelen, gut ausgebauten Radweg am Seebad geführt werden. Ortsvorsteher Sven Alisch schlägt vor, den unbefestigten Weg zwischen B 122 und Radweg dafür zu befestigen – notfalls in mehreren Schritten über Jahre.

Von Reyk Grunow

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