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Umweltbegegnungsstätte in Kyritz eröffnet

Am Seeufer Umweltbegegnungsstätte in Kyritz eröffnet

Eine vom Verein Stattwerke initiierte Umweltbegegnungsstätte ist in Kyritz eröffnet worden. Sie befindet sich auf dem Gelände des Ferienzentrums am Untersee. Zur Eröffnung kamen mehr als 150 Kinder. Auch die Kyritzer Bürgermeisterin schaute vorbei. Die Angebote der Begegnungsstätte richten sich an alle Altersstufen.

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Stephan Lehmann (2.v.r.) führte bei der Eröffnung die Besucher durch das Gelände der Umweltbegegnungsstätte. Quelle: André Reichel

Kyritz. Zeitgleich, als am Mittwoch über 400 Kinder im Kyritzer Strandbad den internationalen Kindertag feierten, öffnete gleich nebenan im Ferienzentrum eine vom Verein Stattwerke ins Leben gerufene Umweltbegegnungsstätte seine Pforten. Ganz zufällig wählte der geistige Vater des „grünen Klassenzimmers“, Forstwirt Stephan Lehmann, den Kindertag als Eröffnungsdatum natürlich nicht aus, verriet er beim Rundgang mit der Kyritzer Bürgermeisterin Nora Görke und Vertretern der in Schleswig-Holstein ansässigen Stiftung „Natur im Norden“, die die Umweltbegegnungsstätte finanziell unterstützt.

Außer der offiziellen Delegation, nutzten an dem Tag mehr als 150 Kinder die Gelegenheit, sich in der nagelneuen Umweltbegegnungsstätte umzusehen und auch sogleich in einem kleinen Stationsbetrieb einige Angebote kennenzulernen. Erst im März diesen Jahres begann Stephan Lehmann, unterstützt von einigen sogenannten Ein-Euro-Kräften, einen Teil des weitläufigen und bis dahin wenig genutzten Außengeländes des Kyritzer Ferienzentrums nach seinen Plänen zu gestalten. Die Wohnungsbaugesellschaft ist seit 20 Jahren Eigentümerin des Areals. Bergeweise wurde Laub weggeharkt, mehrere Hochbeete, eine Kräuterspirale angelegt und fünf mit Lotto-Mitteln finanzierte Tipis auf hölzernen Plattformen errichtet. „Seit April kamen regelmäßig Schulklassen und halfen beim Aufbau“, berichtete Projektleiter Stephan Lehmann.

 Nicht nur die kleinen Gäste können in solchen Tipis, von denen es fünf auf dem Gelände gibt, künftig übernachten

Nicht nur die kleinen Gäste können in solchen Tipis, von denen es fünf auf dem Gelände gibt, künftig übernachten.

Quelle: André Reichel

Auf dem ganzen Gelände verteilt, bieten 20 Schautafeln Informationen zu Wasser und Wald, Kohlenstoffkreislauf, Tierspuren, und vieles andere mehr. In einem Holzbungalow ist eine kleine Umwelt- und Naturbibliothek mit gemütlicher Leseecke eingerichtet. In einem weiteren Bungalow kann mit allerlei Gerätschaften experimentiert werden. Die heimische Tier- und Pflanzenwelt kann vor Ort beobachtet und untersucht werden. Das Angebot richtet sich in erster Linie an Schüler, die in unterrichtsartiger Atmosphäre in kleinen Gruppen nicht nur etwas über die Natur, sondern auch über gesunde Ernährung, Gartenbau und Landwirtschaft, grüne Berufe und nachhaltigen Konsum lernen. Erlebnistage, Fachvorträge und Veranstaltungen zur Teambildung für Erwachsene soll es auch geben.

Von André Reichel

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