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Ostprignitz-Ruppin Unangekündigte Feuerwehr-Übung mit kleinen Mängeln
Lokales Ostprignitz-Ruppin Unangekündigte Feuerwehr-Übung mit kleinen Mängeln
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00:19 21.10.2017
Die „vermisste Person“ war schnell gefunden. Quelle: FotoS (2): amt neustadt
Dreetz

Mit einer so großen Beteiligung hatte Neustadts Amtswehrführer Heino Arndt am Dienstagabend nicht gerechnet. Gegen 17.23 Uhr waren die Feuerwehren des Amtes alarmiert worden. In der Agrargenossenschaft Dreetz war es zu einer Staubexplosion gekommen und eine Person wurde vermisst, hieß es. Nicht einmal von der Leitstelle, wie sonst üblicherweise, hatten die Feuerwehrleute erfahren, dass es eine Übung ist.

Das war Absicht. Die Amtsverwaltung als Träger der Feuerwehr wollte sehen, wie es mit der Einsatzbereitschaft aussieht. „Und wir waren sehr zufrieden“, sagt die Ordnungsamtsleiterin Kathrin Lorenz. 43 Feuerwehrleute waren zum Einsatz gekommen, davon 18 Atemschutzgeräteträger. Dass es eine Übung war, wussten nur Kathrin Lorenz, der Amtswehrführer und der Amtsdirektor Dieter Fuchs. Alle drei waren auch vor Ort. Die Bürgermeister der Amtsgemeinden waren eine Stunde vor dem Einsatz informiert worden. Auch sie sahen sich die Übung an. Alle Wehren wurden gleichzeitig alarmiert. Wie zu erwarten, traf die Dreetzer als erste ein. Ihr Chef, Thomas Dalchow übernahm die Einsatzleitung. Neustadt, Zernitz und Giesenhorst folgten. Nur vom Standort Sieversdorf, der zur Wehr Neustadt gehört, war niemand gekommen. Das Amt hat sechs Feuerwehren, kleinere Orte sind ihnen angegliedert worden. Alle sechs Wehren waren vertreten. „Wir führen diese Art der Leistungsüberprüfung schon seit Jahren durch, bisher war jedoch vorher immer bekannt, wann die Übung stattfindet“, so Kathrin Lorenz.

Die Übung dauerte bis 19 Uhr. Dann hatten die Rettungskräfte ihre Technik wieder eingepackt und verließen die Agrargenossenschaft. Nächster Treffpunkt war das Arboretum in Dreetz zur großen Auswertung mit Gulaschsuppe. „Wir haben festgestellt, dass die Einsatzführung verbessert und optimiert werden kann“, so Heino Arndt. Er lobte die Arbeit von Thomas Dalchow. Die kleinen Mängel, die Arndt aufgefallen waren, „hätten den Einsatz nicht gefährdet“, sagte er. Stärken und Schwächen zu erkennen, dafür sei eine solche Übung schließlich da. Arndt dankte den Feuerwehrmännern und -frauen für ihre Einsatzbereitschaft. Ein Dankeschön gab es auch vom Amtsdirektor, auch für den Einsatz nach dem Sturmtief „Xavier“. „Wir sind froh, dass alle Einsatzkräfte heil und gesund wieder zurückgekehrt sind“, sagte Dieter Fuchs.

Von Sandra Bels

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