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Unerwünschter Katzennachwuchs

Tierschützer haben voriges Jahr 117 freilebende Tiere kastriert Unerwünschter Katzennachwuchs

Die Bekämpfung der Katzenschwemme ist auch 2013 wieder die Hauptaufgabe des Tierschutzvereins Wittstock und Umgebung gewesen. 64 Katzen und 53 Kater wurden im vergangenen Jahr kastriert, berichtete die Vize-Vorsitzende des Vereins, Marion Anton.

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Quelle: dpa

Wittstock. Die Katzenpflegestelle Wittstock hat zwölf Vierbeiner betreut, zudem werden noch immer etwa 220 freillebnde Katzen an insgesamt 25 Futterstellen im Altkreis versorgt.

Eigentlich endet das Jahr für den Verein aber erst in einigen Wochen. "Unsere Jahresversammlung der Mitglieder wird voraussichtlich im Februar stattfinden. Erst dann werden wir das Jahr 2013 abrechnen und einen neuen Aufgabenkatalog für 2014 erstellt haben, um ihn in der Versammlung vorzustellen", sagt Marion Anton. Daher möchten die Vorstandsmitglieder noch nicht vorgreifen, "sondern unseren Mitgliedern die Möglichkeit geben, eigene Ideen einzubringen", sagt Marion Anton.

Bewährt haben sich für den Verein auch die monatlichen Stammtische. "Die bieten Gelegenheit, sich miteinander auszutauschen, mit den Bürgern ins Gespräch zu kommen", sagte Brigitte Fagien, die Vorsitzende des Tierschutzvereins. Darüber hinaus werden Vorträge zu unterschiedlichen Themen rund ums Tier angeboten. Zu Gast war im vergangenen Jahr etwa die Brandenburgische Rettungshundestaffel. Rettungshundeführerin Sheen Katiowski berichtete darüber, mit welchem Aufwand und wie viel Hingabe die tierischen Spürnasen für die Arbeit am Menschen ausgebildet werden.

Die Tierschützer aus Wittstock machen ihre Arbeit ausschließlich ehrenamtlich. Sie opfern ihre Freizeit für die Tiere, vor allem für die frei lebenden Katzen in der Stadt und den Ortsteilen. Deswegen kümmern sie sich auch um die Kastration der Tiere. Über ihre Bemühungen wollen sie auch die Öffentlichkeit informieren. So präsentierten sie sich unter anderem mit einem Stand auf dem Frühjahrsmarkt in Wittstock. Wichtig war ihnen darüber hinaus die Teilnahme an einer Großdemonstration in Berlin im Januar 2013. Thema war "Massentierhaltung - Wir haben es satt!". Und wie in jedem Jahr haben sich die Tierschützer auch 2013 an der Wittstocker Gewerbeschau beteiligt, um dort auf ihr Anliegen aufmerksam zu machen. Ferner standen Besuche des Gnadenhofes in Kolrep und des Hobbyzoos in Blumenthal auf ihrem Programm.

Verbessert hat sich die Zusammenarbeit mit der Stadt Wittstock, findet die Vize-Vorsitzende Marion Anton. "Gerade beim Problem Fundkatze konnten wir immer sehr zeitnah reagieren und die Katzen im Tierheim Herzsprung unterbringen. Dafür ein ausdrückliches Dankeschön an die Stadt und das Tierheim."

Marion Anton ist außerdem zuversichtlich, was eine künftige positive Zusammenarbeit mit der Gemeinde Heiligengrabe angeht: "Wir haben in dieser Gemeinde großflächig mit der Kastration von Katzen begonnen." In Gesprächen mit der Gemeindeverwaltung soll nun geklärt werden, wie diese Zusammenarbeit künftig aussehen soll. Diese Gespräche sind fürs erste Quartal 2014 vorgesehen.

info Die Tierschützer aus Wittstock und Umgebung laden heute Abend zum Stammtisch in das "B3" in der Rheinsberger Straße ein. Der Beginn ist 18Uhr. Thema wird auch der neue Aufgabenkatalog sein. Der Stammtisch ist offen für Tierfreunde und interessierte Bürger.

Von Madlen Wirtz

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