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Ostprignitz-Ruppin Unglücks-Busfahrer hat Medikamente genommen
Lokales Ostprignitz-Ruppin Unglücks-Busfahrer hat Medikamente genommen
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17:52 02.11.2017
Quelle: dpa (Symbolbild)
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Wittstock

Rund eineinhalb Monate nach dem Reisebus-Unfall auf der Autobahn 24 in Nordbrandenburg mit mehr als 60 Passagieren an Bord steht das Ergebnis eines toxikologischen Gutachtens über den Fahrer fest. Demnach konnten im Blut des 52-Jährigen mehrere Medikamente nachgewiesen werden, wie ein Polizeisprecher am Donnerstag sagte.

Aus dem Gutachten gehe hervor, dass auch bei „bestimmungsmäßigem Gebrauch“ die Medikamente „durchaus geeignet“ seien, dass die Fähigkeit zur aktiven Teilnahme am Straßenverkehr beeinträchtigt werden könnte. Für eine rechtliche Bewertung will die Polizei das Gutachten und das Verfahren in Kürze an die Staatsanwaltschaft Neuruppin übergeben.

Bei dem Unfall des Reisebusses Mitte September, in den auch zwei Autos verwickelt wurden, wurde nach früheren Polizeiangaben eine Autoinsassin schwer verletzt.

Der Bus hatte zwischen Herzsprung (Ostprignitz-Ruppin) und dem Autobahndreieck Wittstock/Dosse in einem Baustellenbereich erst ein Auto beim Überholen seitlich gerammt. Danach fuhr er auf ein Auto auf und schob es Hunderte Meter vor sich her. Der Flixbus kam aus Berlin und wollte weiter nach Hamburg fahren. Stunden nach dem Unfall konnten die Passagiere in einem Ersatzbus weiterfahren.

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Von Anna Ringle

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