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Uni Wien will auch Neustädter befragen

Studie zum Eichenprozessionsspinner Uni Wien will auch Neustädter befragen

Den gesundheitlichen Aspekten des massenweisen Auftretens des Eichenprozessionsspinners will sich die Medizinische Universität Wien widmen. Die Wissenschaftler planen dazu eine Befragung von Betroffenen in ausgewählten Kommunen des Landkreises Ostprignitz-Ruppin. Auch Neustadt gehört dazu.

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In Neustadt warnen Schilder vor den Raupen.

Quelle: Matthias Anke

Neustadt. Wieder rücken Hubschrauber und Sprühfahrzeuge in den nächsten Wochen in der Region und weit darüber hinaus dem Eichenprozessionsspinner zu Leibe. Die Raupen gelten nicht nur als Fraßschädling der Eiche, sondern vor allem als Gesundheitsgefahr. Die Brennhaare der Tiere sollen Reizungen und Allergien auslösen, Haut und Atemwege in Mitleidenschaft ziehen.

Speziell diesem gesundheitlichen Aspekt will sich die Medizinische Universität Wien jetzt widmen. Die Wissenschaftler planen dazu unter anderem eine Befragung von Betroffenen in ausgewählten Kommunen des Landkreises Ostprignitz-Ruppin. Auch Neustadt gehört dazu.

Bisher sei recht wenig über die gesundheitlichen Wirkungen des Eichenprozessionsspinners bekannt, heißt es in einer Mitteilung der Universität. Die aktuelle Untersuchung solle der Entwicklung von Diagnosemethoden, der Verbesserung der Behandlung und dem Schutz der Bevölkerung in Regionen dienen, die vom Eichenprozessionsspinner befallen sind.

In Neustadt werden Astrid Baumgartner und die SPD-Stadtverordnete Constance Müller im Mai und Juni Haushalte aufsuchen und um eine Beteiligung an der Umfrage bitten. Sowohl die Kreisverwaltung in Neuruppin als auch die Stadt Neustadt sind über das Vorhaben informiert.

„Die Teilnahme an der Untersuchung ist vollkommen freiwillig“, betont das Studienteam der Medizinischen Universität Wien. „Alle Informationen, welche Sie der Befragerin mitteilen, werden vertraulich behandelt. Die Daten werden ausschließlich pseudonymisiert verwendet.“ Nur mit einer schriftlichen Einverständniserklärung werde es überhaupt zur Befragung kommen. Jeder Teilnehmer erhalte eine Informationsschrift, bevor es an das Ausfüllen der Fragebögen geht. Sollte sich abzeichnen, dass es in den vergangenen Jahren wirklich schon zu Beschwerden aufgrund der Raupenbrennhaare gekommen ist, wird die Befragung noch weiter ins Detail gehen.

Die Studie der österreichischen Mediziner ist ein Kooperationsprojekt mit dem Umweltbundesamt. Bei der Kreisverwaltung OPR in Neuruppin hofft man, dass sich viele an den Umfragen beteiligen. Schließlich könnte es sein, dass der Landkreis von der Auswertung der erhobenen Daten ebenfalls profitiert.

Von Alexander Beckmann

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