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Unterricht von morgen schon heute

Kyritz Unterricht von morgen schon heute

In der Kyritzer Carl-Diercke-Oberschule sind Kreide und grüne Schreibtafel ein Auslaufmodell. Stattdessen erobern Tablets, Notebooks und interaktive Whiteboards immer mehr Klassenräume. Welche Möglichkeiten sich dadurch eröffnen, können rund 150 Grundschüler aus Demerthin, Kyritz und Wusterhausen bei den Medientagen erproben.

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Videoanalyse im Sportunterricht bei Ronny Hebekerl.

Quelle: André Reichel

Kyritz. Mit Kreide an eine grüne Tafel zu schreiben, wird in der Kyritzer Carl-Diercke-Oberschule mehr und mehr zum Auslaufmodell. Stattdessen erobern interaktive Whiteboards, das sind digitale Tafeln, die mit einem Computer und einem Beamer verbunden sind, einen Klassenraum nach dem anderen. Auch viele andere digitale Mittel, wie Tablets und Notebooks sind in der Diercke-Schule längst etabliert.

Wie sich Unterricht mit digitalen Geräten anfühlt und welche Möglichkeiten sich damit eröffnen, können seit Dienstag bei den Medientagen der Diercke-Schule rund 150 Sechstklässler aus den Grundschulen von Kyritz, Wusterhausen und Demerthin ausprobieren. Am Dienstag wurden die Grundschüler zu Beginn von der Leiterin der Diercke-Schule, Christine Kruschel, in der Aula empfangen und begrüßt. Den Grundschülern wurden Neuntklässler zur Seite gestellt, die sie durchs Schulhaus führten und ihnen die Räume zeigten, in denen die Angebote der Medientage stattfanden.

Mit Lehrerin Christin Otto (r) übten sich die Kinder  im virtuellen Stylen

Mit Lehrerin Christin Otto (r.) übten sich die Kinder im virtuellen Stylen.

Quelle: André Reichel

In der Cafeteria bei Mathematiklehrerin Christin Otto konnten sich die Kinder beispielsweise am ­Netbook virtuell schminken und stylen. In einem anderen Raum ­gestalteten die Schüler bei der Lehrerin Liane Krüger eigene Visitenkarten mit Hilfe einer Grafiksoftware. In der Turnhalle zeigte ­Sportlehrer Ronny Hebekerl, wie er mit einer speziellen App auf einem Tablet im Unterricht Übungen, wie etwa den Hochsprung, aufzeichnet. ­Anschließend analysierte der Lehrer die Aufnahmen mit den Schülern, um ihnen etwaige Fehler aufzudecken.

Bei der stellvertretenden Schulleiterin Annett Bendick unternahmen die Grundschüler auf einem Whiteboard auf einer interaktiven Karte eine Reise durch ganz Europa. Dabei ordneten sie die Flaggen der Länder den Hauptstädten zu. Lehrer Malte Vogelsang zeigte den Jungen und Mädchen, dass Spiele zu programmieren, nicht unbedingt langweilig und trocken sein muss. Britta Grundmann und Mario Deutsch vom Verein Stattwerke berichteten über Gefahren, die in sozialen Medien lauern.

Von André Reichel

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