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Unterstand an Skateranlage geplant

Vergrößerung des Platzes wird diskutiert Unterstand an Skateranlage geplant

Neben den Skateelementen am Stadion des Friedens in Wittstock soll ein Unterstand gebaut werden. Die Jugendlichen wünschen sich außerdem zwei zusätzliche Elemente. Fachbereichsleiterin Dorothea Stüben ist optimistisch, dass sich das realisieren lässt. 

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´Die sogenannte Quarterpipe (hinten) sollte ein Gegenstück bekommen, so der Wunsch.

Quelle: BjörnWagener

Wittstock. Die Skateranlage am Stadion des Friedens in Wittstock könnte künftig mit zwei zusätzlichen Elementen versehen werden. Noch ist das nur ein Wunsch der Jugendlichen, die dort ihre Freizeit verbringen, aber die zuständige Fachbereichsleiterin Dorothea Stüben ist optimistisch, dass sich das eventuell auch realisieren ließe. Immerhin gab es am Donnerstagnachmittag einen Vor-Ort-Termin: Einige Jugendliche sowie Hille Heinecke vom Verein Esther-Ruppin diskutierten mit Dorothea Stüben darüber, welche Veränderungen auf dem Platz den Jugendlichen am wichtigsten wären. Ergebnis: Favorisiert werden zwei weitere Elemente ‒ ein Gegenstück für die sogenannte Quarterpipe und eine Mini-Ramp, das ist eine etwas kleinere Variante der Quarterpipe.

Stüben ermutigte die Jugendlichen, die kommenden Diskussionen zum 2014er Haushaltsplan zu besuchen und in diesem Rahmen auf die Dringlichkeit der Sache zu verweisen. Voraussichtlich im Frühjahr werde der Plan von den Stadtverordneten beschlossen. Sollten die Elemente darin Berücksichtigung finden, könnten sie im Sommer installiert werden.

Einer möglichen Vergrößerung der Skateranlage auf das Doppelte ihrer jetzigen Abmaße ‒ auch das ist ein Wunsch der jugendlichen Nutzer ‒ steht Dorothea Stüben allerdings äußerst skeptisch gegenüber: "Ich gehe davon aus, dass das nichts wird", sagte sie am Donnerstag mit Verweis auf die finanzielle Situation der Stadt. Von den Jugendlichen wird eine Vergrößerung des Platzes aber auch selbst zwar als wünschenswert, aber zweitrangig eingeschätzt.

Aussichtsreich dagegen sieht es für einen hölzernen Unterstand an der Skateranlage aus. Bernd Stebner, der Leiter der Wittstocker Beschäftigungsgesellschaft, habe bereits zugesagt, einen solchen herstellen zu lassen, berichtete die Amtsleiterin. Voraussichtlich im Frühjahr könne der Unterstand aufgestellt werden.

Dass die Skaterbahn aufgewertet werden sollte, hatten Jugendliche im Rahmen dreier Diskussionsrunden unter dem Titel "Demokratiewerkstatt" der DGB-Jugendbildungsstätte Flecken Zechlin erstmals ins Spiel gebracht. Bei diesen Runden, die seit Januar stattfanden, ging es darum, gemeinsam mit Vertretern der Stadtverwaltung Ideen und Forderungen für ein lebenswertes Wittstock zusammenzutragen. So wurden neben der Skaterbahn auch Bereiche wie Schule, Klub C 60 und Bahnhof besprochen (die MAZ berichtete).

Von Björn Wagener

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