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Unwetter legt Schranken bei Lindow lahm

Sturm stürzt mehrere Bäume um Unwetter legt Schranken bei Lindow lahm

Das Unwetter, das am Montag über den Kreis Ostprignitz-Ruppin hinwegzog, hinterließ einige Schäden. Durch den heftigen Regen wurden Straßen überflutet, auch der Tunnel an der Neuruppiner Westachse. Bei Lindow blieb ein Bahnübergang gesperrt, weil sich die Schranken nicht mehr öffneten.

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Der Tunnel an der Neuruppiner Westachse lief am Montagnachmittag schnell voll.

Quelle: Reyk Grunow

Neuruppin. Für den Tunnel an der Neuruppiner Westachse war es schon wieder zu viel: Innerhalb einer halben Stunde fiel am Montagnachmittag so viel Regen, dass die Bahnunterführung nahezu unpassierbar war. Der Deutsche Wetterdienst registrierte zwar lediglich zehn Liter pro Quadratmeter in einer Stunde. Trotzdem war der Tunnel schnell vollgelaufen – wie so oft. Lange arbeiteten sich noch Autos durch die Wassermassen. Mitarbeiter der Stadtwerke drängten die Autofahrer dann aber dazu, zur eigenen Sicherheit umzudrehen.

Für den Nachmittag hatte der Deutsche Wetterdienst eine Warnung für den größten Teil des Kreises Ostprignitz-Ruppin herausgegeben. Die Meteorologen sagten „schwere Unwetter mit Starkregen und schweren Sturmböen“ vorher. Die befürchteten großen Schäden blieben offenbar aus.

Autos führen trotz geschlossener Schranke über die Gleise

Lediglich die Straße zwischen Lindow und Schönberg war gesperrt. Offenbar gab es Probleme mit der Schranke am Bahnübergang; sie ließ sich nicht mehr öffnen. Viele Autofahrer hatten die Nase nach langem Warten so voll, dass sie trotz des roten Warnlichts und geschlossener Halbschranke über die Gleise fuhren, bis ein Busfahrer ausstieg und die Autos zum Umkehren zu bewegen versuchte.

Die Neuruppiner Polizei hatte so viele andere Einsätze, dass sie zunächst keinen Streifenwagen nach Lindow schicken konnte, und verwies auf die Bahn und die Bundespolizei. Die Firma Regioinfra als Betreiber von Strecke und Bahnübergang hatte von der Panne gar nichts mitbekommen.

Zwölf Feuerwehreinsätze in Ostprignitz-Ruppin und Prignitz

Die Neuruppiner Feuerwehr rückte am Nachmittag nur einmal aus, weil zwischen Treskow und Buskow ein Ast auf der Straße lag. Die Lindower mussten gleich zwei umgestürzte Bäume wegräumen. „Insgesamt hatten wir fünf Einsätze in der Prignitz und sieben in Ostprignitz-Ruppin“, sagte Nicole Peter von der Leitstelle der Feuerwehr in Potsdam am Abend. Verletzt wurde offenbar niemand, größere Schäden wurden nicht gemeldet.

Von Reyk Grunow

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