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Ostprignitz-Ruppin Vandalismus nervt die Kyritzer
Lokales Ostprignitz-Ruppin Vandalismus nervt die Kyritzer
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00:30 20.08.2015
„Spaß“ am Wochenende. Aufräumen durften andere.  Quelle: Foto: André Reichel
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Kyritz

 Sie müssen Kraft haben ohne Ende – oder wenigstens fest davon überzeugt sein. Am Wochenende haben Unbekannte am Kyritzer Busbahnhof randaliert. Sie leerten Papierkörbe ins Grün und warfen Müllcontainer eine Böschung hinunter. Der Schaden hält sich zwar in Grenzen, lästig bleibt der Vandalismus aber allemal. Schließlich kann man das Chaos nicht einfach so liegen lassen. Das Aufräumen macht Arbeit.

Vandalismusschäden zu beseitigen, nimmt einen beträchtlichen Teil der Kapazitäten des Kyritzer Stadtbauhofes in Anspruch. Dabei war es am Busbahnhof in letzter Zeit noch recht ruhig. Immer wieder waren dort zuvor Glaswände an den Bussteigen zertrümmert worden. „Aber in jüngster Vergangenheit ist dort nichts passiert“, berichtet die Kyritzer Bauamtsleiterin Angela Schulz. Auch der Polizei liegen keine Daten über gehäufte Straftaten vor.

Mehr Arbeit macht normalerweise der benachbarte Rosengarten. Die Parkanlage vom Müll zu befreien, ist für die Mitarbeiter der Stadt längst Routine. Doch damit ist es oft genug nicht getan. „Die Liegebänke sind öfter dem Vandalismus ausgesetzt“, nennt die Bauamtsleiterin ein Beispiel. Immer wieder machen sich offenbar einige Besucher des Parks die Mühe, Symbole und Schriftzeichen in die Oberfläche der geschwungenen Betonobjekte zu ritzen. Irgendwann wirkt damit alles so heruntergekommen, dass sich kaum noch jemand zum Verweilen eingeladen fühlt. „Das haben wir jetzt noch nicht wieder beheben lassen“, gesteht Angela Schulz. „Wir suchen nach dauerhaften Lösungen.“ Wie die aussehen könnten, ist unklar.

Viel mehr Kummer machen im Rathaus Vandalismus und sogar Diebstahl am erst vor wenigen Monaten nach der Umgestaltung freigegebenen Seeufer. „Am See ist uns eine Hängematte gestohlen worden.“ An der Wiese hatte die Stadt Gestelle mit drei Matten aufstellen lassen. Eine fehlt nun. „Das ist natürlich schade“, findet die Bauamtsleiterin. Grundsätzlich sind die Matten professionell befestigt. Man steckt sie nicht einfach im Vorübergehen ein. Angela Schulz ist überzeugt: „Da hatte jemand Werkzeug dabei.“ Der Diebstahl sei gewiss nicht unvorbereitet geschehen. Bei so viel krimineller Energie könnten auch vorbeugende technische Sicherungen keine hundertprozentige Sicherheit bieten. Vielleicht lasse sich mit mehr öffentlicher Aufmerksamkeit etwas erreichen. „Es kann nicht schaden, wenn da die Augen offen gehalten werden.“

Von Alexander Beckmann

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