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Ostprignitz-Ruppin Verband prüft Wasseruhren mit Funk
Lokales Ostprignitz-Ruppin Verband prüft Wasseruhren mit Funk
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00:37 03.03.2018
Der Zweckverband Fehrbellin-Temnitz will den Tausch der Wasserzähler prüfen. Quelle: Peter Geisler
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Fehrbellin

Der Wasser- und Abwasserverband Fehrbellin-Temnitz will noch in diesem Jahr mit dem Bau einer Anlage zum sogenannten Vererden von Klärschlamm beginnen. Das hat der Verband am Dienstagabend in Fehrbellin einhellig beschlossen. Demnach kommen auf den Verband mit der Anlage, die am Klärwerk Fehrbellin entstehen soll, Kosten von etwa 100 000 Euro zu, sagte am Mittwoch Verbandsvorsteher Ralph Bormann.

Reaktion auf neue Bestimmungen

Grund für die Investition ist, dass seit dem vergangenen Jahr deutschlandweit neue Bestimmungen für das Ausbringen von Klärschlamm auf den Feldern gelten. Im Kern bedeutet das, dass auf den Flächen weniger Klärschlamm verteilt werden darf – und das auch nur zu ganz bestimmten Zeiten.

Verbandschef hält nichts vom Verbrennen

Der Zweckverband Fehrbellin-Temnitz verfügt zwar über zwei große Behälter zum Aufbewahren von Klärschlamm, die über eine Kapazität von insgesamt etwa 2600 Kubikmeter verfügen. Allerdings reiche diese maximal für ein Dreivierteljahr, sagte Bormann. Der Verbandschef hofft, dass der Klärschlamm nach dem Trocknen auf die Felder ausgebracht werden darf. Das wird vermutlich zwar zehn bis 15 Jahre dauern, doch die andere Möglichkeit wäre, den Klärschlamm zu verbrennen. Davon hält Bormann nichts – auch weil ein Verbrennen teuer für den Verband wäre. Denn in der Nähe gibt es keine derartige Verbrennungsanlage. Zudem: „Ein Entwässern des Klärschlamms auf natürliche Weise ist umweltschonend“, betonte Ralph Bormann.

Seit vergangenem Jahr darf nicht mehr so viel Klärschlamm wie bisher auf den Feldern als Dünger eingesetzt werden. Quelle: Peter Geisler

Der Verband hatte die freie Entscheidung, welchen Weg er einschlägt. Denn laut Bormann müssen nur Betreiber von großen Kläranlagen für 50 000 und mehr Einwohner den anfallenden Klärschlamm verbrennen. Wann die Vererdungsanlage in Fehrbellin, die wie eine Art Schilfbeet funktionieren soll, in Betrieb gehen wird, das ist noch offen. Der Verbandschef hofft aber, dass dies spätestens im nächsten Jahr passieren wird. Schließlich gibt es bereits Erfahrungen mit so einer Anlage: Neuruppins Stadtwerke betreiben bereits seit 2013 eine.

Eine Garage für das neue Auto

Neben dem Bau der Vererdungsanlage will der Verband in diesem Jahr eine Garage für das sogenannte Saugspülfahrzeug errichten, mit dem regelmäßig die Kanäle begutachtet werden. Dafür hat der Verband, der sich 2017 nach knapp 20 Jahren für 210 000 Euro ein neues Auto geleistet hat, 50 000 Euro im Haushalt eingeplant.

Wasserzähler mit Funk sind ungleich teurer

Unklar ist, ob der Verband bald seine Wasserzähler erneuern und mit Funk ausstatten wird. Zunächst solle geprüft werden, ob sich diese Investition für den Verband rechnet. Denn die Wasserzähler mit Funk seien etwa dreimal so teuer wie die herkömmlichen mit dem Flügelrad – und trotzdem sei die Eichzeit auf sechs Jahre begrenzt, sagte Bormann. Damit reduziere sich die erhoffte Ersparnis durch das leichtere Ablesen, weil dafür dann weniger Personal gebraucht werde. Gleichwohl hätten andere Zweckverbände sich bereits Wasserzähler mit Funk angeschafft, sagte Axel Gutschmidt, der Vorsitzende der Verbandsversammlung Fehrbellin-Temnitz.

Ein zweiter Trinkwasserbrunnen für Küdow

Im Trinkwasserbereich will der Verband in diesem Jahr gut 450 000 Euro investieren, darunter gut 110 000 Euro für einen zweiten Brunnen in Küdow, um dort die Trinkwasserqualität künftig konstant halten zu können.

Von Andreas Vogel

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