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Verbrauchermärkte runderneuert

Neustadt Verbrauchermärkte runderneuert

Drei Ersatzbauten innerhalb weniger Jahre: In Neustadt ist ein neuer Verbrauchermarkt faktisch fertig, ein zweiter soll es bis Jahresende sein und der dritte hat auch schon konkrete Pläne. Offen bleibt bisher weitgehend, was mit den Altbauten geschieht.

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Vom ehemaligen Neustädter Bauamt ist bloß noch Schutt übrig. Wegen der Abrissarbeiten sind Parkplätze rund um die Amtsverwaltung derzeit knapp.

Quelle: Alexander Beckmann

Neustadt. Die Einzelhandelslandschaft in der Stadt Neustadt wird gegenwärtig baulich einmal komplett umgekrempelt. Am augenfälligsten ist das ganz aktuell direkt gegenüber dem Bahnhof. Dort sind seit der vergangenen Woche die Abrissbagger bei der Arbeit. Vom einstigen Bauamtsgebäude hinter der Amtsverwaltung ist nur noch ein Schutthaufen übrig. Die Hotelruine vorne an der Straße ist als nächstes an der Reihe. Speziell diesem völlig heruntergekommenen und seit Jahren verlassenen Haus dürfte kaum ein Neustädter eine Träne nachweinen.

Edeka will ab April bauen

Bei den Bäumen hinter der Amtsverwaltung, die für den Neubau eines Edeka-Marktes und des dazu gehörigen Parkplatzes gefällt werden mussten, gab es hingegen vereinzelte Proteste. Offenbar nicht zuletzt wegen dieser Bäume hatte sich die Kreisverwaltung auch ungewöhnlich lange Zeit mit der Baugenehmigung gelassen. So lange, dass der Betreiber des Neustädter Edeka-Marktes Bernd Ebert im vergangenen Jahr mit seiner Zeitplanung gehörig ins Schleudern kam. Während sich der Baustart für den Neubau immer weiter verzögerte, lief der Mietvertrag für den Altbau ab. Zwischenzeitlich musste Ebert sogar die vorübergehende Schließung des seines Geschäfts ankündigen. Schließlich fand sich doch noch eine Übergangslösung am bisherigen Standort. Der neue Markt an der Amtsverwaltung wird voraussichtlich im Spätherbst fertig. Marktbetreiber Bernd Ebert geht davon aus, dass der Bau im April beginnt und bis Oktober dauert. „Dann brauchen wir noch 14 Tage um umzuziehen. Wenn alles planmäßig läuft, könnten wir Ende Oktober, Anfang November aufmachen.“

Von dem Gedanken, den zum vergangenen Jahresende bereits als Ausweichquartier angemieteten alten Wusterhausener Netto-Markt als zusätzlich Filiale zu betreiben, hat sich Ebert übrigens inzwischen verabschiedet. „Die Idee findet von höherer Ebene keine Unterstützung“, sagt er.

Netto eröffnet nächste Woche

Wesentlich weiter ist ein anderer Anbieter in Neustadt: Netto will Ende kommender Woche – wohl am 28. März – seinen neuen Stadtort in der Prinz-von-Homburg-Straße eröffnen. Im Frühjahr hatte man dort mit dem Abriss alter Gewerbeanlagen begonnen. Ende August folgte der erste Spatenstich für den Neubau eines Verbrauchermarktes als Ersatz für das Gebäude im Wohngebiet Am Vogelsang. Der Umzug ist nun für die nächsten Tage geplant.

Was mit dem bisherigen Standort passiert, beschäftigte schon im vergangenen Spätsommer die Stadtverordneten. „Ideensuche zur weiteren Nutzung des Nettomarktes im Wohngebiet Am Vogelsang“ nannte sich der Tagesordnungspunkt. Konkrete Vorschläge habe es damals noch nicht gegeben, erinnert sich Bauamtsleiter Wolfgang Burau. Nur eines habe festgestanden: „Es wird sich da kein Discounter mehr ansiedeln.“

Norma in der Planungsphase

Während demnächst dann also schon zwei ehemalige Märkte für andere Nutzungen frei werden, zeichnet sich bereits die dritte Supermarktbaustelle in der Stadt ab. Auch Norma in der Hohen­ofener Straße will einen moderneren Markt. Momentan läuft ein Bebauungsplanverfahren für den Standort des ehemaligen Lehrlingswohnheims an der ecke Segeletzer Straße. Der Entwurf des Planes liegt noch bis 10. April bei der Amtsverwaltung für jedermann zur Einsichtnahme aus. Als nächstes müssten sich die Stadtverordneten dann mit eventuellen Einwendungen gegen das Vorhaben befassen. „Wenn alles ohne große Komplikationen durchgeht, dann könnte der Bebauungsplan Ende August rechtskräftig werden“, schätzt Bauamtsleiter Wolfgang Burau ein. Damit könnte der Investor dann die konkrete Planung und den Bauantrag angesehen. Erfahrungsgemäß ist dafür etwa ein Jahr zu veranschlagen.

Von Alexander Beckmann

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