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Ostprignitz-Ruppin Verdächtiger Wittstocker kommt frei
Lokales Ostprignitz-Ruppin Verdächtiger Wittstocker kommt frei
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18:14 14.09.2015
Das Haus des Jugendwohnprojektes Mittendrin war schon mehrfach Ziel von Angriffen Rechtsextremer. Quelle: Peter Geisler
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Neuruppin

Der 34-jährige Wittstocker, der am Sonnabend mit vier weiteren Verdächtigen mehrere Scheiben am Jugendwohnprojekt Mittendrin in Neuruppin eingeschlagen haben soll und festgenommen wurde, ist wieder auf freiem Fuß. „Es gibt keine Flucht- oder Verdunklungsgefahr. Deshalb haben wir in Abstimmung mit der Polizei keinen Haftantrag gestellt“, sagte am Montag Oberstaatsanwalt Jürgen Schiermeyer.

Gleichwohl hat der Staatsschutz seine Ermittlungen aufgenommen. Immerhin soll die Gruppe an der Shell-Tankstelle an der Heinrich-Rau-Straße auf eine 15- und eine 16-Jährige losgegangen sein und später auf dem Gelände des Ruppiner Einkaufszentrums (Reiz) ebenfalls noch auf einen 18-Jährigen. Zudem hatten die fünf Verdächtigen mit ihrem Auto einen Funkwagen der Polizei gerammt, als die Beamten versuchten, den Wagen in Höhe des Reiz zu stoppen. Vier Insassen konnten flüchten, der 34-Jährige kam in Gewahrsam. Er hatte 2,05 Promille, keinen Führerschein und ist der Polizei hinlänglich bekannt. In der Nähe des Tatortes hatten die Beamten zudem drei Tatverdächtige (34, 27 und 20 Jahre) stellen können, die aber nur kurz in Gewahrsam genommen wurden (die MAZ berichtete). Zeugen der Übergriffe sollten sich bei der Polizei melden, 03391/35 40.

Von Andreas Vogel

Die Bundestagsabgeordnete Kirsten Tackmann (Linke) aus Tornow bei Kyritz (Ostprignitz-Ruppin) will das Projekt „Holzcontainer für Flüchtlinge“ unterstützen. Tackmann sprach am Montag mit Geschäftsführer Martin Opitz in Neuruppin und zeigte sich von den Ideen des Unternehmers, der aus Köln stammt, sehr angetan.

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