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Vereinsschau der Kleintierzüchter

Alt Ruppin Vereinsschau der Kleintierzüchter

Fast 200 Tiere, von allerdings immer weniger Ausstellern: Die Züchter des Alt Ruppiner Kleintierzuchtvereins sind dennoch zufrieden. Etliche Tiere bekamen die mögliche Höchstpunktzahl von den Preisrichtern. Am nächsten Wochenende starten sie erneut, bei der Kreisschau in Wulkow.

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Roland Lange mit seinem 96-Punkte-Tier, einem Deutschen Riesen weiß.

Quelle: Regine Buddeke

Alt Ruppin. Es gurrt, kräht und gackert im Vereinsgebäude des Kleintierzüchtervereins D4 Alt Ruppin. Die Preisrichter haben ihr Werk getan, die insgesamt 189 Tiere – 75 Hühner, 50 Kaninchen und 64 Tauben – sind begutachtet und benotet. Ein Vorzüglich ist leider nicht dabei, obwohl manches Tier das Potenzial vielleicht gehabt hätte. Aber da für jede Spezies nur ein Preisrichter vor Ort war, dürfen maximal 96 Punkte vergeben werden.

Die Züchter sind dennoch zufrieden. Etwa Roland Lange, der seit Jahren im Verein dabei ist. Seine Liebe gilt den „größten Kaninchen und den kleinsten Hühnern“, sagt er über seine Deutschen Riesen und die Zwerg-Bantamhühner. Auch Wolfgang Müllers Tauben bekamen vom Preisrichter gute Noten. „96 für so ne kleine Schau ist doch schon super“, sagt der Alt Ruppiner, der mit seinen slowakischen Kröpfern Tauben-Vereinsmeister wurde und die meisten Pokale abräumte. 20 Tiere hat er ausgestellt. Schon als Kind züchtete er Tauben: „Mein Vater hat gezüchtet – da wächst man so rein.“ Wenn man die Nase einmal voll Taubenstaub gehabt habe, könne man es nicht mehr lassen, bekennt er. Und hofft deshalb, dass auch sein Sohn irgendwann wieder zum Taubenzüchten zurückfindet. Wolfgang Müller hat bereits bei Bundesschauen ausgestellt und auch einige „vorzügliche“ Tiere stammen aus seiner Zucht.

Der Nachwuchs fehlt

13 der 17 Vereinsmitglieder aus Alt Ruppin haben ausgestellt, dazu drei Züchter aus Herzberg. „Wir haben eine konstante Zahl an ausgestellten Tieren – aber es werden immer weniger Aussteller“, seufzt Vereinsvize Robert Markowsky. Der Nachwuchs fehle: „Die Jugend hat andere Dinge im Kopf“, bedauert er. Er habe schon als Steppke gezüchtet: querbeet. Das beste Händchen hat er für Hühner – den Ehrenpokal des Kreises hat er am Wochenende allerdings für seine Altenburger Trommeltauben geholt. Den des Landes erhielt Elke Kupka auf Sachsenhühner. Vereinsmeister bei den Kaninchen wurde Anne-Katrin Melzer, die ebenfalls eine Kreispokal erhielt. Und Vereinsmeister in der Sparte Hühner – samt Kreispokal – wurde Bernd Wedemeyer.

Von Regine Buddeke

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