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Ostprignitz-Ruppin Verfahren gegen Kyritzer geht im Januar weiter
Lokales Ostprignitz-Ruppin Verfahren gegen Kyritzer geht im Januar weiter
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00:28 25.12.2015
Der überfallene Edeka-Markt in Kyritz-West. Quelle: André Reichel
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Kyritz

Es läuft einfach nicht rund. Am dritten Verhandlungstag gegen die beiden Kyritzer Marcus P. (28) und Dennis R. (37), denen unter anderem ein Überfall auf einen Kyritzer Edeka-Markt im Januar vorgeworfen wird, sollten eigentlich zwölf Zeugen gehört werden. Die Zeugen, die am ersten Prozesstag unverrichteter Dinge nach Hause gehen mussten, weil die Verteidiger eine Unterbrechung beantragt hatten. Am Dienstag musste die Verhandlung wegen der Erkrankung des Richters abgesagt werden. Bereits der Prozessauftakt am 8. Dezember begann mit Hindernissen: Die beiden Angeklagten erschienen mit Verspätung, eine von der Verteidigung angeregte Verständigung über ein mögliches Strafmaß kam nicht zustande. Am 15. Dezember waren die Angeklagten pünktlich, dafür ließen sich etliche Zeugen wegen Krankheit entschuldigen.

Und so ist man zum heutigen Zeitpunkt nicht viel schlauer als vorher. Die Angeklagten schweigen zu den Vorwürfen. Auch zu den ihnen zur Last gelegten Einbrüchen in den Lidl-Markt an der Perleberger Straße sagen sie nichts. Dort sollen sie am 9. und am 19. Januar vergangenen Jahres mitten in der Nacht einen etwa 35 Kilogramm schweren Gullydeckel ins Schaufenster geworfen und dann in den Supermarkt eingestiegen sein. Sie sollen die Zigarettenanlage an der Kasse aufgebrochen und Zigaretten im Wert von über 1600 Euro und 48 Dosen Red-Bull mitgenommen haben. Die damalige Marktleiterin konnte sich nach eigenen Angaben nur deshalb daran erinnern, weil die beiden Einbrüche kurz hintereinander passierten. Der voraussichtlich nächste Verhandlungstag ist für den 8. Januar geplant.

Von Dagmar Simons

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