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Verkehrschaos in Neuruppin zum Ferienstart

Unfall auf der A 24 Verkehrschaos in Neuruppin zum Ferienstart

Mit einem Verkehrschaos haben in Neuruppin die Herbstferien begonnen: Grund war der Unfall eines 71-Jährigen auf der Autobahn. Die A 24 war deshalb am Montagvormittag für 45 Minuten gesperrt. Viele Kraftfahrer wollten den Stau umfahren und bogen an der Abfahrt Neuruppin ab – sie landeten an den zwei Baustellen für Kreisverkehre.

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Kleiner Schaden, großer Stau: Die Autobahn in Höhe Neuruppin war am Montag für 45 Minuten in Richtung Hamburg gesperrt.

Quelle: Mischa Karth

Neuruppin. Die Herbstferien haben in der Kreisstadt am Montag mit einem Verkehrschaos begonnen: Grund war der Unfall eines 71-Jährigen, der gegen 9.30 Uhr mit seinem Auto auf der A 24 beim Überholen nach links abgekommen und in den Leitplanken gelandet war. Der Fahrer verletzte sich und musste mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht werden. Um die Unfallstelle zwischen den Abfahrten Neuruppin Süd und Neuruppin zu sichern und das Fahrzeug abtransportieren zu können, blieb die A 24 in Richtung Hamburg eine Dreiviertelstunde gesperrt.

Die Folge: Der Verkehr wurde über die Abfahrt Neuruppin umgeleitet. Das ist durchaus üblich, führt aber auch schon ohne Baustellen in der Stadt regelmäßig zu großen Staus. Am Montag war noch größere Geduld als sonst von den Kraftfahrern gefordert: Zum einen wird an der Fehrbelliner/Ecke Heinrich-Rau-Straße noch bis Ende November an einem neuen Kreisverkehr gearbeitet und der Verkehr deshalb über die Raustraße umgeleitet. Zum anderen wird ebenfalls am anderen Ende der Raustraße gearbeitet. Dort soll der Kreisverkehr für den Winter fit gemacht werden, bevor er im nächsten Jahr abgerissen und gänzlich neu errichtet wird. Wegen dieser Baustellen staute sich der Verkehr nicht allein in der gesamten Raustraße, sondern ebenfalls in der Nauener Straße bis nach Treskow.

Halbstündige Verspätungen bei der Stadtlinie

Betroffen davon war auch der Busverkehr. Vor allem die Fahrgäste der Stadtlinie mussten umplanen. Denn die Busse hatten eine halbe Stunde Verspätung. Dabei fährt die Stadtlinie eigentlich im 20-Minuten-Takt. Doch dieser war am Montagvormittag nicht einzuhalten. „Der Stau hat sich erst gegen 12 Uhr aufgelöst“, sagte Henri Kmoschek, der Neuruppiner Niederlassungsleiter der ORP. Gleichwohl blieb Kmoschek erstaunlich ruhig. „Derartige Staus sind schon fast normal in Neuruppin.“

Die Gelassenheit des Betriebsleiters könnte daran liegen, dass am Montag keine Schüler pünktlich in die Schule oder von dort wieder nach Hause gebracht werden mussten. Hinzu kommt, dass die Busfahrer keinerlei Probleme mit der schmalen und kurvigen Umleitungsstrecke am Skaterpark zwischen Rau- und Fehrbelliner Straße haben – im Gegensatz zu manch anderen Kraftfahrern. Diese halten auch mal an, um den Bus oder Laster, der ihnen entgegenkommt, erst mal passieren zu lassen. Dabei reicht die Fahrbahnbreite, dass selbst Busse im Gegenverkehr aneinander vorbeikommen, ohne dass sich die Fahrzeuge touchieren. „Das haben wir extra vor der Freigabe der Umleitung mit zwei Bussen ausprobiert“, sagte Kmoschek, der selbst Bus fährt.

Auch deshalb wäre der Betriebsleiter froh, wenn die Busse endlich kontinuierlich den Fahrplan einhalten könnten. Immerhin will die ORP mit dem Fahrplanwechsel im Dezember einen 15-Minuten-Takt für die Stadtlinie einrichten. Bisher fahren die Busse im 20-Minuten-Takt durch die Fontane­stadt – wenn nicht gerade wieder ein Stau alle Pläne über den Haufen wirft.

Von Andreas Vogel

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