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Ein Hauch von Glitzerwelt

Verleihung der Fontane-Preise als Startschuss für die dritten Fontane-Festspiele Ein Hauch von Glitzerwelt

Unter dem Beifall von mehr als 200 Gästen in der Neuruppiner Pfarrkirche hat am Donnerstag Neuruppins Bürgermeister Jens-Peter Golde die dritten Fontane-Festspiele eröffnet. Bereits davor herrschte internationales Flair: bei der Vergabe der Fontane-Preise. Zu dieser reisten Gäste aus der Schweiz, den USA und Österreich an.

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Christoph Ransmayr ist sehr viel in der Welt rumgekommen. Jetzt kennt er auch Neuruppin.

Quelle: Peter Geisler

Neuruppin. Regina Dieterle, die Vorsitzende der Theodor-Fontane-Gesellschaft, kam aus Zürich, um die Jury-Begründung für die Vergabe des Fontane-Preises an Schüler zu verlesen, die sich als Reporter auf Fontanes Spuren begeben hatten. Hans E. Weber war sogar aus Los Angeles angereist. Der 71-jährige Rheumatologe ist Stifter des mit 5000 Euro dotierten Fontane-Preises für Literatur. Er stammt aus Erfurt und war 1958 aus der DDR geflohen. Vor ein paar Jahren suchte er wieder "einen Stützpunkt" in Deutschland. Er landete eher zufällig in Neuruppin, erwarb ein Mietshaus. Als seine Frau, die am selben Tag wie Fontane Geburtstag hatte, starb, suchte er nach einem Weg, sie zu ehren. Das macht Weber mit dem Fontane-Preis für Literatur. Dieser ging an den österreichischen Schriftsteller Christoph Ransmayr (60) für sein Buch "Atlas eines ängstlichen Mannes". Der Autor reiste aus Wien an. Er wird am Freitag um 18 Uhr in der Siechenhauskapelle aus seinem Werk lesen. "Das ist eine verrückte Reisedichtung, die viel zu schön ist", lobte Bürgermeister Golde. Die mit je 1000 Euro dotierten Fontane-Preise für Kunst und Literatur gingen an die Kulturmanagerin Cornelia Lambriev-Soost aus Neuruppin und an die Hobbyforscher Elli und Siegfried Schwanz aus Karwe.

Bis zum Montag gibt es Lesungen, Ausstellungen und Theater. Höhepunkt ist die Aufführung des musikalischen Schauspiels "Grete Minde" nach Fontane.

Von Andreas Vogel

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