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Verliebt in die neue Heimat

Manker Verliebt in die neue Heimat

Das Ehepaar Lehmann, das in Berlin zwei Blumenläden betreibt, zog vor zehn Jahren nach Manker. Dort hat es seinen Altersruhesitz gefunden und ein altes Haus wieder auf Vordermann gebracht. Auf dem großen Grundstück kann sich Thomas Lehmann austoben. Vom Dorf fühlt sich Ehepaar gut aufgenommen. Im August wird das zehnjährige Leben im Dorf groß gefeiert.

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Thomas Lehmann seiner Grundstücksmauer .

Quelle: Peter Geisler

Manker. Seit zehn Jahren sind Thomas Lehmann und seine Frau in Manker zu Hause. „Ich habe 20 Jahre auf dem Bau gearbeitet und immer ein altes Haus gesucht“, sagt der 54-Jährige. Fündig wurde er in Manker. Als er es übernahm, war es mehr oder weniger eine Ruine. Zu DDR-Zeiten wurde das Haus an der Dorfstraße gegenüber der Kirche von der LPG genutzt. Nur wenig wurde damals daran getan. Lehmann hat es von Grund auf saniert, bis auf die Fassade wurde alles erneuert. Der Neu-Mankeraner, der in Berlin zwei Blumenläden betreibt, hat sich das brandenburgische Dorf als Altersruhesitz ausgesucht. „Ich habe mal mit 36 Quadratmetern und einer Außentoilette angefangen. Wenn man sein ganzes Leben in kleinen Buchten verbracht hat, will man mal mehr Platz haben.“ Den hat er jetzt zur Genüge. Auf dem Grundstück von zwei Hektar kann er sich „austoben“, wie er sagt. Gereizt hat ihn die ländliche Ruhe und der Stil der alten Häuser im Ort. So wie er eher zufällig an das Haus in Manker kam, geriet er auch mehr oder weniger zufällig an Blumen, mit denen er seinen Lebensunterhalt bestreitet. „Man kann im Leben nicht alles planen“, sagt er.

Das Zehnjährige wird groß gefeiert

Nicht alles, aber eine große Party, weil Lehmanns seit zehn Jahren in Manker leben. Bis dahin muss die Gartenmauer fertig sein. Dafür hat Lehmann die alten Steine der Scheune wieder verwendet. Jetzt müssen sie noch verfugt werden. Am 6. August steigt das große Fest. Als besonderern Clou gibt es eine Fallschirmspringervorführung, die schon groß auf einem Banner am Lehmannschen Haus angekündigt ist.

Nicht nur in seinem Haus fühlt sich das Ehepaar wohl. Es sieht sich auch gut angenommen von der Dorfgemeinschaft. „Wie es in den Wald ruft, so schallt es heraus“, sagt Thomas Lehmann. Er und seine Frau bringen sich ins Dorfleben ein, helfen bei Festen. So werden aus den bisherigen zehn sicherlich noch viel mehr Jahre in Manker werden.

Von Dagmar Simons

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