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Ostprignitz-Ruppin Vermeidbarer Schaden
Lokales Ostprignitz-Ruppin Vermeidbarer Schaden
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19:37 21.08.2013
Horst Millatz steht in seinem Keller noch viel Aufräumarbeit bevor. Quelle: MAZ
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Kyritz

Gut einen halben Meter hoch stand es beispielsweise bei Horst Millatz und seinen Nachbarn im Haus Nummer 10a. Auch weitere Aufgänge in dem Bereich waren betroffen. Die Bewohner versuchten zu retten, was zu retten war. "Wir haben bis halb elf gearbeitet und am Dienstag auch noch", berichtet Millatz. "Wir hatten für Dienstag eine Busfahrt geplant. Die mussten wir absagen."

Der 78-Jährige und seine Frau wohnen seit über 50Jahren in dem Haus. Zwar habe es ab und an mal etwas Wasser im Keller gegeben, aber noch nie so viel. Über die Jahrzehnte hatten sich viele Mieter ihre Abstellräume fast schon wohnlich eingerichtet. "Wir haben hier immer Skat gespielt", erzählt Millatz. Damit ist es nun erst einmal vorbei. Bodenbeläge, Schränke und Regale sind durchfeuchtet. Diverse Elektrogeräte wie beispielsweise Kühltruhen haben ihren Geist aufgegeben oder stehen kurz davor. Auch der Heizkeller war vollgelaufen. "Da haben wir noch Glück gehabt, dass nichts passiert ist." Und zu allem Überfluss hatte sich offenbar auch einiges an Abwasser in die Fluten gemischt.

Ein Lob gibt es hingegen für die Firmen, die im Auftrag der Kyritzer Wohnungsbaugenossenschaft bereits am Dienstag das Wasser abpumpten und die gröbsten Verunreinigungen beseitigten. "Die haben unheimlich was geleistet", sagt Horst Millatz.

Er habe im Rathaus auf diesen Zustand aufmerksam gemacht und Abhilfe gefordert, berichtet Millatz, der ehrenamlich im Vorstand der Wohnungsbaugenossenschaft mitwirkt. "Die Stadt sagt nur: Wir haben kein Geld." Den Schaden tragen nun die Mieter der Friedensstraße und die Versicherungen.

Von Alexander Beckmann

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