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Ostprignitz-Ruppin Versicherungsfachmann als DJ
Lokales Ostprignitz-Ruppin Versicherungsfachmann als DJ
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00:20 13.11.2017
Stefan Ney steht an den Wochenenden oft am Mischpult. Quelle: Sandra Bels
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Sieversdorf

Stefan Ney ist gelernter Versicherungsfachmann, seit 2013 Bezirksdirektor der Continentalen und wohnt in Sieversdorf. Er hat sechs Mitarbeiter im Innen- und Außendienst. Im vergangenen Jahr hat er sein Hobby zu seinem zweiten Beruf gemacht. Er arbeitet seit Juni 2016 meistens am Wochenende als DJ Dance Sound. Das Interview mit ihm fand nach einem Kundentermin bei ihm zu Hause statt.

Wie kam es dazu, dass Sie jetzt auch als DJ arbeiten?

Der Job bei der Versicherung ist anstrengend und ich habe schon länger einen Ausgleich gesucht.

Und ihn in der Musik gefunden?

Ja. Mit meiner Frau Janine und ihrem Onkel gründete ich Anfang 2017 eine Art Band. Wir üben ein- bis zweimal pro Woche und können so auch Gesangseinlagen anbieten. Eigentlich bin ich über meinen Schwiegervater Bernhard Storek dazu gekommen. Er hat vorher schon Musik gemacht und ist jetzt auch dabei.

Was singt die Band?

Meist Schlager und deutschsprachige Lieder. Ab und an wagen wir uns aber auch mal an internationale Songs.

Mögen Sie selbst auch Schlager?

Ja. Sie sind im Moment auch wieder sehr angesagt, waren einst verpönt, gehören mittlerweile aber wieder zum guten Ton.

Hatten Sie deshalb auch die Idee für die erste Schlagernacht in Kyritz?

Selbstverständlich.

Wann findet sie statt?

Am 2. Dezember ab 21 Uhr in Bluhms Hotel. Wir haben noch wenige Karten im Vorverkauf.

Planen Sie künftig weitere solcher Veranstaltungen?

Ja. Ich habe so viele Ideen. Es gibt so wenige Events für das Publikum ab Ende 20 in der Region. Aber leider haben wir hier auch kaum geeignete Räume für so etwas. Mit meiner Technik kann ich bis zu 700 Personen beschallen, aber dafür gibt es kaum Möglichkeiten.

Welche Veranstaltungen begleiten Sie noch musikalisch?

Wir machen hauptsächlich Musik zu Hochzeiten, Geburtstagen, Firmenfeiern oder Jubiläen.

Wie lange vorher muss man Sie buchen?

Das kommt immer auf die Zeit an. An den Pfingstwochenende zum Beispiel gibt es kaum Feiern. Da fahren viele Leute weg. Wir haben jetzt schon Buchungen für 2019. Können aber auch kurzfristig auftreten.

Wenn Sie von wir sprechen, wen meinen Sie damit?

Meine Frau Janine und mich. Sie sucht die Musik aus und ich kümmere mich um einen ordentlichen Klang.

Wie hält man sich die ganze Nacht wach?

Vorher schlafen und Kaffee trinken. Meist kommt der Tiefpunkt gegen 2 Uhr nachts. Dann hilft ein Kaffee immer.

Haben Sie mehr Schlag bei Frauen als andere Männer?

Ich denke schon.

Wie viele Telefonnummern gibt es pro Abend?

Keine, weil meine eigene Frau ja immer dabei ist.

Was war der kurioseste Musikwunsch bisher?

Das war bei einer Rockerbar-Eröffnung in Neuruppin. Da kam ein Schrank von Mann auf mich zu und ich dachte schon, jetzt haste was falsch gemacht. Aber nein, er wollte das Lied Bumerang von „Blümchen“ hören. Damit hatte ich nicht gerechnet.

Gibt es Musikwünsche, die sie nicht spielen würden.

Das kommt darauf an. Wenn es illegale Musik ist zum Beispiel. Und ich spiele keine Lieder, bei denen die Texte unter die Gürtellinie gehen, wenn Kinder dabei sind.

Wie viele Ohropax verbrauchten Sie pro Jahr?

Keine. Je lauter, desto besser. Dafür hören wir auf der Heimfahrt meist keine Musik und unterhalten uns eher und genießen die Ruhe.

Wohin hat es Sie schon verschlagen?

Wir sind im Berliner Raum unterwegs, in Stendal und Magdeburg. 2018 haben wir einen Gig in Bonn.

Wie sind Sie auf den Namen DJ Dance Sound gekommen?

Darüber haben wir lange nachgedacht und immer wieder Wörter aufgeschrieben, die mit Musik zu tun haben. DJ Stefan fanden wir langweilig. Aber über tanzen und Musik kamen wir dann auf DJ Dance Sound.

Denken Sie darüber nach, irgendwann nur noch Musik zu machen?

Nein. Dafür macht mir mein Job bei der Versicherung viel zu großen Spaß. Ich bin gern mit Menschen zusammen und arbeite auch sehr gern mit ihnen.

Von Sandra Bels

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