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Versuchter Totschlag: Wichtige Zeugin gesucht

Prügelei unter Neonazis in Wittstock Versuchter Totschlag: Wichtige Zeugin gesucht

Die Polizei ermittelt gegen drei Schläger aus Wittstock (Ostprignitz-Ruppin), die zur Neonazi-Szene gehören, und sucht dringend nach einer wichtigen Zeugin. Die Frau hatte die prügelnden Männer angesprochen und auch Kontakt zu anderen Zeugen gesucht, ehe sie weiterfuhr. Die Frau mit mittelblonden Haaren hatte ein Kind im Auto.

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Quelle: dpa (Genrefoto)

Wittstock. Nachdem drei Wittstocker Neonazis einen ihrer Kumpel mit lebensgefährlichen Verletzungen ins Krankenhaus geprügelt haben, sucht die Polizei eine wichtige Zeugin. Die Frau könnte der Polizei bei den Ermittlungen wegen versuchten Totschlags ein gutes Stück weiterbringen.

Am 3. Oktober Prügelattacke im Waldring

Sie war am Tattag, dem 3. Oktober, zwischen 19 und 19.30 Uhr durch den Waldring mit einem weißen Pkw gefahren, hielt an und sprach die Täter mit der Aufforderung an, von dem Opfer abzulassen. Diese namentlich bisher unbekannte Frau fragte bei weiteren Zeugen nach, ob diese den Vorfall bereits der Polizei und dem Rettungsdienst gemeldet hatten. Sie setzte ihre Fahrt sodann fort, da ihr Kind im Auto zu schreien begonnen hatte.

Etwa 40 Jahre alt und mittellanges mittelblondes Haar

Die Zeugin ist etwa 40 Jahre alt und hat mittellanges mittelblondes Haar. Sie befand sich mit ihrer weinenden Tochter im Wagen. Bei dem Pkw handelt es sich wahrscheinlich um einen fünftürigen Opel.

Die Kriminalpolizei bittet diese Zeugin oder Personen, die Angaben zu ihr machen können, sich bei der Polizeiinspektion Ostprignitz-Ruppin unter der Telefonnummer Tel. (03391)
Tel. 3540 zu melden.

Hintergrund der Straftat

Ein 24-jähriger Mann ist am 3. Oktober gegen 19.30 Uhr im Wohngebiet Waldring in Wittstock von drei Männern im Alter von 24 bis 35 Jahren brutal zusammengeschlagen worden. Einer der Peiniger war seinem Opfer mit den Füßen auf den Kopf gesprungen, wodurch der Mann zunächst in Lebensgefahr schwebte.

Wittstock: Rechtsextreme prügeln sich – Opfer außer Lebensgefahr

Von MAZonline

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