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Verzögerung beim Gaststättenabriss

Breddin Verzögerung beim Gaststättenabriss

Der geplante Abriss der alten Gaststätte am Breddiner Bahnhof und der Bau von Pendlerparkplätzen an ihrer Stelle verzögern sich. Die Gemeinde hatte auf Fördermittel gehofft, doch deren Bewilligung erweist sich als hürdenreich.

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Die alte Gaststätte am Breddiner Bahnhof soll verschwinden.

Quelle: Matthias Anke

Breddin. Breddin ist eines der lebendigsten Dörfer im Amt Neustadt. Der Ort verfügt über eine Schule, eine Kita, Gaststätten, allerlei Gewerbe und Einzelhandel. Rund 900 Menschen leben in der Gemeinde.

Seine Attraktivität als Wohnort hat Breddin in entscheidendem Maße seiner günstigen Verkehrsanbindung zu verdanken. Vom Bahnhof aus ist man in gut einer Stunde ganz bequem in Berlin. Einzig Neustadt verfügt in der Region noch über solch einen Direktanschluss.

Viele sehen einen Schandfleck

Pendler bestimmen das Geschehen rund um den Bahnhof. Parkplätze sind oft knapp. Das Areal selbst wirkt nur mäßig einladend. Vor allem das alte Gaststättengebäude direkt am Platz wird von vielen als Schandfleck empfunden. Das zeigte sich auch in der kleinen Umfrage, die die MAZ im Zuge ihrer Dorfserie startete.

Die Gemeinde bemüht sich seit Jahren um eine Lösung. Bürgermeister Reinhard Neumann weiß, dass die Ungeduld wächst. Zugleich versichert er: „Wir arbeiten so aktiv daran – aktiver geht’s nicht.“ Die Pläne waren schon im vergangenen Jahr weit gediehen: Das leerstehende Haus sollte abgerissen werden. An der Stelle wollte man zusätzliche Parkplätze errichten. „Wir dachten eigentlich, dass wir bis nächstes Weihnachten fertig sind, aber im Moment sieht es nicht danach aus.“

Förderantrag komplizierter als erwartet

Die Bremse sind momentan die Fördermittel. Breddin will rund Dreiviertel der nötigen 180 000 Euro mit Geld aus dem Leader-Programm begleichen. „Die erste Hürde hatten wir ja schon genommen“, sagt Wolfgang Burau, Bauamtsleiter in der Neustädter Amtsverwaltung. Die Lokale Aktionsgemeinschaft des Leaderprogrammes hatte dem Vorhaben zugestimmt. Der Förderantrag konnte gestellt werden.

„Aber dann kamen da einige Nachforderungen“, berichtet Burau. Man sei dabei, diese Auflagen abzuarbeiten und hoffe dann auf baldigen Bescheid. „Breddin ist ja ein Pendlerstandort. Der Bedarf an Parkplätzen ist auf jeden Fall da.“

Laut Plan könnten an Stelle des alten Hauses 19 zusätzliche Stellplätze entstehen. Außerdem ist ein Ladestation für Elektro-Fahrräder vorgesehen.

Von Alexander Beckmann

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