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Viele Fragen nach Tod einer 18-Jährigen

Polizei Neuruppin vor einem Rätsel Viele Fragen nach Tod einer 18-Jährigen

Die Polizei hat in Neuruppin (Ostprignitz-Ruppin) eine junge Frau tot in der Wohnung eines freien Trägers gefunden. Trotz einer bereits erfolgten Obduktion ist unklar, woran die 18-Jährige, die vom Kreis und von dem freien Träger betreut wurde, gestorben ist. Hinweise auf eine Fremdeinwirkung gebe es nicht, sagt am Montag ein Polizeisprecher.

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Die Polizei ermittelt weiter wegen des ungeklärten Todesfalles der 18-jährigen in Neuruppin.

Quelle: Celina Aniol

Neuruppin. Auch nach der Obduktion der Leiche weiß die Polizei nicht, wie eine 18-Jährige ums Leben gekommen ist, die am Mittwochabend, 9. März, tot in der Wohnung in der Neuruppiner Rudolf-Breitscheid-Straße gefunden wurde. „Die Todesursache konnte nicht eindeutig bestimmt werden“, sagte Neuruppins Polizeisprecher Toralf Reinhardt am Montag. Offen ist demnach ebenso, wann die junge Frau eigentlich gestorben ist. Vermutlich war sie schon einige Tage tot, als die Polizei sie am Mittwochabend gegen 18.45 Uhr fand. Es gebe aber weder Hinweise auf eine Fremdeinwirkung, noch sei ein Abschiedsbrief gefunden worden, betonte Polizeisprecher Reinhardt.

Freundin macht sich Sorgen und alarmiert die Betreuerin

Die Beamten waren von der Betreuerin der 18-Jährigen alarmiert worden. Denn die junge Frau, die vom Jugend- und Betreuungsamt des Kreises seit einiger Zeit finanzielle Unterstützung erhielt, lebte in einer Wohnung auf dem Gelände eines freien Trägers. Dort sei sie intensiv betreut worden, heißt es vom Landkreis. Da die 18-Jährige auf ein Leben ohne Hilfe vorbereitet werden sollte, wurde sie jedoch nicht mehr täglich von den Betreuern kontaktiert. Weil sich ihre Freundin mehrere Tage nicht gemeldet hatte, machte sie sich Sorgen. Sie verständigte die Betreuerin der 18-Jährigen. Darauf wurde die Tür geöffnet und die Leiche gefunden.

Weitere Gutachten nötig

Um die Todesursache zu ermitteln, sollen jetzt ein toxikologisches und ein histologisches Gutachten erstellt werden. Das könne vier Wochen dauern, sagte Reinhardt. Mit Hilfe der Gutachten wollen die Ermittler herausfinden, ob die junge Frau unter Vorerkrankungen litt oder bestimmte Medikamente oder Drogen genommen hat, die zu ihrem Tod geführt haben.

Von Andreas Vogel

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