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Ostprignitz-Ruppin Viele Grüße aus Rumänien
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00:21 11.09.2017
Die vier rumänischen Schüler stellten ihre Heimat interessant und unterhaltsam vor. Quelle: Björn Wagener
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Wittstock

Die noch junge Partnerschaft zwischen der Wittstocker Polthier-Oberschule und dem „Liceul German“ in Sebes, dem deutschen Lyzeum in Mühlbach im rumänischen Siebenbürgen ist am Donnerstagabend ein Stück weit gefestigt worden. Denn da stellten Timon, Antonia, Vlad und Levi, vier Schüler der 11. und 12. Klasse des Lyzeums, ihre Heimat den Eltern der Wittstocker Schüler im Rathaus vor. Es ging um Menschen, Bräuche, Kultur und natürlich um Dracula. Neben bebilderten Informationen gab es live gespielte Musik am Klavier, landestypischen Gesang und zu Beginn das schon obligatorische Rumänien-Quiz des Partnerschaftsbeauftragten des Landes Brandenburg für die Region Centru/Siebenbürgen, Klaus-Peter Krüger.

Denn es ist nicht die erste Vorstellungsrunde über Rumänien in Wittstock. Daraus erwuchs schließlich die Schulpartnerschaft, die am 8. Juli in Rumänien besiegelt wurde. Es war der Höhepunkt einer fünftägigen Reise, die fünf Schüler und drei Lehrer der Polthier-Oberschule in das Land am Schwarzen Meer führte. Sie bescherte den Wittstockern „viele schöne Erlebnisse“, wie Lehrerin Heidi Mohrmann sagte. Jetzt, zwei Monate später, sollten auch die Eltern der Wittstocker Schüler einen lebendigen Eindruck vom Leben in Rumänien bekommen.

Wir wollen etwas bewegen

„Die Partnerschaft soll nicht nur auf dem Papier stehen, sondern wir wollen gemeinsam etwas bewegen“, sagte einer der rumänischen Schüler, die ihr Programm in deutscher Sprache präsentierten. „Mich begeistert immer wieder die Leidenschaft mit der die rumänischen Schüler ihre Heimat vorstellen. Wir hören nicht eher mit der Partnerschaft auf, bis auch unsere Schüler einen solchen Vortrag in rumänischer Sprache präsentieren können“, sagte Schulleiterin Eva-Maria Vanino.

Wie die künftige Partnerschaft gelebt werden soll, dazu gebe es schon viele Ideen, die nun entwickelt werden müssten. Unterstützt werde die Schule dabei von der Stadt sowie regionalen Unternehmern und Politikern.

Von Björn Wagener

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