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Vier Neustädter kämpfen um die Bundestitel

Neustadt Vier Neustädter kämpfen um die Bundestitel

Das Haupt- und Landgestüt Neustadt schickt in der kommenden Woche gleich drei Hengste und eine Stute zum Bundeschampionat der Nachwuchspferde in Warendorf. Die Hoffnungen, dass sie sich in der Konkurrenz aus ganz Deutschland gut behaupten können, sind groß.

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Junges Pferd, junge Reiterin: „Don Royal“ und Anna Weilert treten für Neustadt beim Bundeschampionat in Warendorf an.

Quelle: Björn Schroeder

Neustadt. Jetzt hofft das Gestüt auf den ganz großen Coup. Bei den Wettkämpfen der vergangenen Monate – beispielsweise bei den Landesmeisterschaften auf heimischem Terrain und bei den Süddeutschen Championaten in Nördlingen – konnten Neustädter Pferde gleich reihenweise Titel gewinnen. Ab Mitte nächster Woche werden im westfälischen Warendorf nun 21 Bundeschampions der Nachwuchspferde in verschiedenen Altersklassen und Disziplinen gekürt. Das Neustädter Haupt- und Landgestüt ist erstmals mit gleich vier eigenen Tieren mit am Start.

Eine Stute und drei Hengste aus eigener Zucht konnten sich in den Prüfungen der letzten Monate für den Bundesvergleich qualifizieren. Für Gestütsgeschäftsführerin Regine Ebert ist schon dieser Umstand eine kleine Sensation: „Das soll uns erst mal ein Gestüt nachmachen.“

Vielleicht ein künftiger Champion

Besonders hohe Erwartungen setzt man in Neustadt auf den erst dreijährigen Hengst „Don Royal“, der in seiner kurzen Karriere bisher alles abräumte, was es abzuräumen gab, und der 2016 Körungssieger beim „Schaufenster der Besten“ wurde. „Don Royal war im Regionalen sehr erfolgreich. Aber das Bundeschampionat ist natürlich eine andere Liga“, sagt Gestütssprecher Jörg Menge. „Unsere Hoffnungen sind trotzdem groß.“ Der Hengst werde unter Bereiterin Anna Weilert in der Reitpferdeprüfung für junge Pferde gegen die bundesweite Konkurrenz antreten. Er gilt als dressurbetont. „Aber der ist ja sozusagen noch ein Baby“, meint Menge. Erst ab etwa fünf Jahren und nach deutlich mehr Ausbildung starten Pferde in spezialisierten Disziplinen wie Springen oder Dressur.

Regine Ebert ist auf die Ergebnisse der Wettkämpfe, die nächste Woche von Mittwoch bis Sonntag ausgetragen werden, außerordentlich gespannt. „Wir freuen uns riesig. Ein Start beim Bundeschampionat ist nicht selbstverständlich. So viel Aufwand leistet man nur, wenn man sich auch Chancen ausrechnet.“

Von Alexander Beckmann

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