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Jeder für sich und alle gemeinsam

WG für Senioren in Wittstock Jeder für sich und alle gemeinsam

Drei Senioren-Wohngemeinschaften entstanden seit 2009 im jüngsten Wittstocker Wohngebiet Rote Mühle. In der Albrecht-Dürer-Straße 1 und in der Beethovenstraße 5 können je sechs Rentner wohnen und in der Schumannstraße 4 sind es sogar acht Zimmer. Derzeit sind vier der insgesamt 20 Plätze frei.

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Anka Miler (M.) beobachtet, wie Margot Lanck (l.) und Ilse Drewin (r.) Rummikub spielen.

Quelle: Christamaria Ruch

Wittstock. Der Spaziergang gehört für die sechs Bewohner der Senioren-Wohngemeinschaft in der Rote-Mühle-Siedlung in Wittstock zum festen Tagesablauf. In der Schumannstraße 4 haben sie seit Dezember vergangenen Jahres ein neues Zuhause gefunden. Sie starten mit Rollator oder Rollstuhl und durchqueren am Vormittag das Wohngebiet. Und wenn sie nach einer halben Stunde in ihre Wohngemeinschaft zurückkehren, wartet schon ein kühler Platz im Gemeinschaftsraum zum Ausruhen.

Insgesamt drei Senioren-Wohngemeinschaften entstanden seit 2009 in dem jüngsten Wittstocker Wohngebiet. In der Albrecht-Dürer-Straße 1 sowie in der Beethovenstraße 5 können jeweils sechs Frauen und Männer wohnen und in der Schumannstraße 4  sind es sogar acht Zimmer. Derzeit sind vier der insgesamt 20 Plätze frei.

Die 82-jährige Ilse Drewin entschied sich ganz bewusst und allein für den Umzug in die Wohngemeinschaft: „Aus gesundheitlichen Gründen konnte ich nicht mehr in meiner Wohnung bleiben.“ Und: „Besonders froh bin ich, dass ich hier im Wohngebiet bleiben kann“, so Ilse Drewin. Seit 1995 wohnt sie dort.

Zeit für Gespräche findet Ilse Drewin (r) mit Betreuern vom Alexa-Seniorendienst

Zeit für Gespräche findet Ilse Drewin (r.) mit Betreuern vom Alexa-Seniorendienst.

Quelle: Christamaria Ruch

„Jeder Bewohner kann in seinem eigenen Tempo den Tagesablauf gestalten und das schafft auch Sicherheit beim Einleben“, sagt Pflegehelferin Anka Miler. Sie arbeitet beim ambulanten Pflegedienst Alexa pro vita, der die medizinische Betreuung in den drei Wohngemeinschaften übernimmt. Immer wieder beobachtet Miler, wie die Bewohner sich untereinander helfen. Außerdem stimmen sie die Mahlzeiten ab. „Jede Woche wird der Einkauf geplant und vor Ort gekocht“, sagt Anka Miler.

Auch für Martina Bäker, Geschäftsführerin vom Alexa-Seniorendienst mit Sitz in Berlin, liegen die Vorteile auf der Hand: „Die Bewohner können in dieser individuellen Wohnform selbst bestimmt handeln.“ Dazu zählt etwa, dass neben den eigenen Möbeln sogar die Farbgestaltung im Zimmer gewählt werden kann. Regelmäßige Angebote für Brunch oder Kaffeetrinken mit anderen Mietern der Siedlung oder Ausflüge und Spielenachmittage im benachbarten Quartierstreff runden die Tagesgestaltung ab. Die Angehörigen der Senioren treffen sich regelmäßig zu Gesprächen und haben auch einen Sprecher aus ihren eigenen Reihen gewählt. Da werden organisatorische Fragen diskutiert oder Wünsche und Vorschläge formuliert.

Von Christamaria Ruch

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