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Vier jugendliche Ausreißer in Neuruppin

Polizei mit Vermisstensuche beschäftigt Vier jugendliche Ausreißer in Neuruppin

Gleich vier vermisste Jugendliche beschäftigten die Polizei am Dienstagabend in Neuruppin. In einem Fall kann sich die Polizei bei einem aufmerksamen Anwohner in Wuthenow für das schnelle Auffinden eines Teenagers und dessen Rückkehr bedanken. Bei den anderen Dreien gestaltete sich zumindest die Rückkehr etwas schwieriger.

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Quelle: dpa

Neuruppin. Im Jugenddorf in Gnewikow kommt es gegen 18:30 Uhr zu einem Streit zwischen unter Mitschülern einer Schulklasse, die sich gerade in dem Feriencamp am Ruppiner See aufhält.

Der Streit spitzt sich zu. Am Ende greift sich ein 13-Jähriger eine Schere, spricht über Selbstmord und verlässt das Ferienlager – durchs Fenster.

Die Polizei wird informiert. Noch während die Beamten mit den verantwortlichen Klassenleitern sprechen und parallel erste polizeiliche Suchmaßnahmen eingeleitet werden, erreicht den Einsatzbearbeiter der Polizeiinspektion der Anruf eines Anwohners der Ortslage Wuthenow.

Der Mann berichtet, dass er soeben von einem sichtlich verwirrten Jungen angesprochen wurde, welcher den Weg nach Neuruppin erfragte.

Sofort macht sich eine Streife auf den Weg. In der Neuruppiner Lindenallee treffen die Polizisten auf den Teenager und bringen ihn wieder ins Feriendorf zurück.

Wenig später sind die nächsten weg

Gegen 21 Uhr klingelt das Telefon bei der Polizei. Erneut eine Vermissenanzeige. Diesmal meldet sich die Mitarbeiterin einer Inobhutnahmestelle in Neuruppin, dass drei Kinder im Alter von 15, elf und zwölf Jahren die Einrichtung gegen 20 Uhr unerlaubt verlassen hätten.

Rund eine Stunde später werden die Ausreißer gesichtet. Beamte treffen die Drei unversehrt im Bereich der Nauener Straße an und bringen sie zurück in die Einrichtung.

Doch damit ist die Geschichte nicht zu Ende. Die 15-Jährige und der Elfjährige sind nämlich ganz und gar nicht damit einverstanden, wieder an in der Einrichtung zu sein. Die Beiden werden derart aggressiv, dass eine zwangsweise Unterbringung in der Kinder- und Jugendpsychiatrie der Ruppiner Kliniken Neuruppin erfolgen muss.

Da sich das Duo nicht beruhigen lässt, begleiten aus Sicherheitsgründen Beamte den Transport in das Klinikum.

Von MAZonline

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