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Vitrinen bald wieder voller Stadtgeschichte

Kyritz Vitrinen bald wieder voller Stadtgeschichte

Der Kyritzer Heimatverein ist umgezogen in einen Neubau, der zusammen mit mehreren angrenzenden historischen Bauten im Mai als „Denkmal des Monats“ gewürdigt wird. Als Termin dafür bot sich der 13. Mai an. Es ist der diesjährige und insgesamt nunmehr dritte bundesweite „Tag der Städtebauförderung“. Entsprechend voll ist das Programm an diesem Sonnabend.

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Angela Städeke und Helmut Wagner vom Heimatverein in einem der neuen Räume, die am 6. und 13. Mai präsentiert werden.

Quelle: Matthias Anke

Kyritz. Am Sonnabend, 13. Mai, findet in Deutschland zum dritten Mal der Tag der Städtebauförderung statt. Mit dieser bundesweiten Aktion soll deutlich gemacht werden, in welchem großen Umfang das Bild von Kommunen in den zurückliegenden Jahrzehnten geprägt wurde, und zwar mit Hilfe von Geld aus der Städtebauförderung.

Im Nordwesten Brandenburgs ist Kyritz bei diesem Thema ganz vorn dabei. Und es hätte keinen besseren Termin geben können als diesen, um der Stadt einmal mehr auch mit einem „Denkmal des Monats“ zu landesweiter Aufmerksamkeit zu verhelfen: Die Brandenburger Arbeitsgemeinschaft „Städte mit historischen Stadtkernen“ hat für Mai das Gebäude-Ensemble Bach-Straße 2, 4, 6 und 8 auserwählt – das sogenannte Klosterviertel. Dessen Sanierung ist seit einigen Wochen beschlossene Sache in der Stadt.

Vor dem Städtebau-Tag gibt es auch noch eine Kunst-Performance

Nummer 6 ist bereits ein Neubau, abgesehen von der Fassade. Das Haus ist so weit fertiggestellt, dass der Kyritzer Heimatverein einziehen konnte. Wie Helmut Wagner vom Verein am Dienstag sagte, soll am Mittwoch der Telefon- und Internetanschluss freigeschaltet werden. Neben diesem kleinen Büro kann der Verein auch den Flur für Ausstellungsobjekte nutzen und einen weiteren Raum ähnlich einer kleinen Heimatstube. Dazu kommt ein großer Raum für die Schaukästen und Vitrinen, in dem aber auch Veranstaltungen möglich sein sollen.

„Dort hinten kommt die Ecke rund um Ritter Bassewitz hin“, sagte Angela Städeke mit ausladenden Bewegungen quer durch den fast noch leeren Raum.

Denn bevor so richtig losgelegt werden kann, steht erst noch eine Kunstaktion auf dem Programm: Am Sonnabend, 6. Mai, präsentiert dort die Barenthinerin Annett Glöckner ab 19.30 Uhr in einer Performance Lieder, Texte und Fotoprojektionen, und zwar gemeinsam mit der aus Film und Fernsehen bekannten Berliner Schauspielerin Inga Busch. Diese Aktion ist Teil der landkreisweiten Veranstaltung „Offene Ateliers“. Das Gebäude ist dann zum ersten Mal der Öffentlichkeit zugänglich.

Bach-Straße Nummer 6

Bach-Straße Nummer 6: Die Fasadenfarbe trocknet noch. Das Gerüst wird bald fallen.

Quelle: Matthias Anke

Am Sonnabend danach, am 13.  Mai, wird dort der Tag der Städtebauförderung um 13 Uhr eröffnet. Es folgen eine Führung und 14 Uhr die Auszeichnung zum Denkmal des Monats. Ab 15 Uhr gibt es die Ausstellung „Das Kyritzer Franziskanerkloster nach der Reformation“ zu sehen. Das Thema „Klosterviertel als Kulturstandort“ steht ab 16 Uhr auf dem Programm. Nebenher spielen die „Kyritz Musikanten“. Für einen Imbiss ist gesorgt.

Um 17 Uhr geht es in der Marienkirche weiter: „Lean On Him“ lautet der Titel des dortigen Konzerts mit dem Gospelkollektiv aus Berlin. 20 Sängerinnen singen Klassiker aus Sister Act, von Whitney Houston, Stevie Wonder, Curtis Mayfield und anderen, begleitet von einer Band. Der Eintritt kostet 10 Euro, für Schüler und Studenten 8 Euro, Kinder bis 10 Jahre zahlen 5 Euro.

Von Matthias Anke

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