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Ostprignitz-Ruppin Filmgespräch mit Regisseur Volker Koepp
Lokales Ostprignitz-Ruppin Filmgespräch mit Regisseur Volker Koepp
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00:30 22.03.2018
Elsbeth Fischer schaut im Museum auf ihre Jugend im Film „Wittstock“ zurück. Quelle: Christamaria Ruch
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Wittstock

Elsbeth Fischer aus Wittstock ist über die Grenzen von Deutschland bekannt. Auch wenn ihr Gesicht nicht gleich mit ihrem Namen in Verbindung gebracht wird, genügt ein Stichwort. Elsbeth Fischer ist eine der drei Hauptdarsteller in der Langzeitdokumentation „Wittstock.“

Ein Film, der sich um den Obertrikotagenbetriebes (OTB) „Ernst Lück“ Wittstock dreht. Der OTB ist in dieser Dokumentation mit sieben Filmen verewigt.

Sieben Filme zum OTB

Volker Koepp begann 1974 mit den Dreharbeiten. Die ersten fünf Teile entstanden bis 1984 und schildern das Leben im Berufsalltag und in der Freizeit. Doch Anfang der 1990er Jahre stehen Edith, Elsbeth und Renate vor der Kündigung. Diesen Weg hielt Volker Koepp in zwei weiteren Filmen fest.

Seit der vergangenen Woche steht die neue Sonderschau über den Textilbetrieb in den Museen Alte Bischofsburg für Besucher offen. Dort wird dem „Wittstock“-Film ein Raum gewidmet und die Dokumentation läuft in einer Endlosschleife. Elsbeth Fischer entdeckte sich bei der Eröffnung auf dem Bildschirm und stand auch für ein Foto bereit.

Elsbeth Fischer lernte 1970 im OTB

Elsbeth Fischer begann 1970 mit ihrer Berufsausbildung zum Textilfacharbeiter im OTB: „Zweieinhalb Jahre hatte die Ausbildung gedauert“, sagt sie. Dann war sie in der Endkontrolle tätig.

Eher zufällig kam sie mit dem Filmteam bei den ersten Besuchen in Wittstock ins Gespräch. „Ich habe dann zugesagt und die Dokumentation ist ein unverstellter Dreh gewesen“, erinnert sie sich. Zunächst hieß sie noch Elsbeth Wiegand, ab 1979 durch ihre Heirat Fischer.

Sie genoss die Aufführungen in Berlin und freute sich für das Filmteam über die beiden Auszeichnungen. „Wir kamen damals immer wieder viel rum“, sagt sie. „Auch heute werde ich noch oft darauf angesprochen und immer, wenn der Film im Fernsehen läuft, erhalte ich Anrufe“, sagt die 62-Jährige.

„Beim Filmgespräch im Museum bin ich dabei.“ Heute ist sie den Besuchern Wittstocks als Gästeführerin auf der Aussichts- und Gedenkplattform für die Schlacht bei Wittstock 1636 ein bekanntes Gesicht.

Am Donnerstag, 22. März, um 18 Uhr ist Regisseur Volker Koepp zu Gast in den Kreismuseen Alte Bischofsburg in Wittstock. Es werden Ausschnitte aus dem Dokumentarfilm „Wittstock“ gezeigt und die Besucher sind zum Filmgespräch eingeladen. Der Eintritt kostet 8 Euro, ermäßigt 5 Euro, Schüler erhalten freien Eintritt.

Von Christamaria Ruch

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