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Ostprignitz-Ruppin Volkssolidarität Breddin feiert 20 Jahre
Lokales Ostprignitz-Ruppin Volkssolidarität Breddin feiert 20 Jahre
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00:30 21.12.2015
Der Vorstand und einige seiner Gäste am Freitag im Gasthaus Fritz in Breddin. Quelle: Matthias Anke
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Breddin

Wer die Gemeinschaft sucht und braucht, der soll sie auch finden. Das ist das Credo der Volkssolidarität und so auch das der Ortsgruppe Breddin – seit nunmehr 20 Jahren wieder. 1995 konnte diese Gemeinschaft erneut aktiviert werden, nachdem es eine fünfjährige Pause gab in Folge des Zusammenbruchs der Massenorganisation aus DDR-Zeiten.

„Miteinander, füreinander“, lautet das Motto, wie Christa Unger am Freitag im Breddiner Gasthaus Fritz erklärte. Als Sprecherin des Regionalverbands Prignitz-Ruppin der Volkssolidarität war sie zusammen mit Karin Schmidt von der Kyritzer Geschäftsstelle zur diesjährigen Weihnachtsfeier der Ortsgruppe eingeladen worden. Sie erfolgte nun ganz im Zeichen ihres 20-jährigen Bestehens. „Wir bieten Menschen, die nicht alleine sein wollen, die Möglichkeit, sich mit anderen zu treffen“, sagte Christa Unger mit Blick auch auf die Breddiner.

Gefeiert wurde im Saal des Gasthauses Fritz in Breddin. Quelle: Matthias Anke

Mehr als 60 Mitglieder zählt die Ortsgruppe noch. In den 1990ern waren es hingegen 130. „Es wird ja keiner jünger und auch Wegzüge wirken sich aus“, erklärte die Vorsitzende Edeltraud Schwanke der MAZ. Dabei könnten es viel mehr sein. „Die Volkssolidarität ist nicht nur was für alte Leute. Es geht darum, untereinander solidarisch für einander da zu sein“, sagte Schwanke vor dem Hintergrund der Ursprünge der Volkssolidarität nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs. Da wurden etwa Suppenküchen organisiert, um sich untereinander zu helfen. Die jüngste der Ortsgruppe ist dennoch auch bereits 50 Jahre alt. Die älteste ist mit ihren 92 Jahren derzeit Elfriede Nebelin.

Den Vorstand bilden neben der 69-jährigen Edeltraud Schwanke die 72-jährige Elke Fritz als Kassiererin sowie die weiteren Kassiererinnen Doris Bronsch, Margrid Texter und Marlies Brüning, die sich zudem um die Öffentlichkeitsarbeit kümmert. „Bei uns ist eine ganze Menge los“, sagte Marlies Brüning und zählte auf: wöchentliche Rommé- und Skip-Bo-Spiele, aus denen im Winter ganze Turniere werden, alle drei Monate große Geburtstagsfeiern, Grillnachmittage, Kremserfahrten und andere Ausflüge im Sommer, Frauentagsfeiern, aber auch Krankenbesuche.

Eine Ausstellung ließ auf 20 Jahre zurückblicken. Quelle: Matthias Anke

Für die Treffen hat ihnen die Gemeinde Breddin einen Raum in der alten Schule zu nutzen erlaubt. Schließlich bereichern sie auch ansonsten das Gemeindeleben, sei es bei Dorffesten oder zuletzt auch wieder beim Weihnachtsmarkt am Bahnhof.

Eine Fotoausstellung am Rande der Weihnachtsfeier gab in all das einen kleinen Einblick, aufgeteilt in zwei Mal zehn Jahre. Schließlich hatten in der ersten Dekade noch Barbara Lutz und Elsbeth Toppel die Gruppe geführt. Deren Mitglieder sollten sich zur Feier des Tages dann an einigen Breddiner Grundschülern erfreuen. Sie zeigten einen Ausschnitt aus ihrem Weihnachtsprogramm. Als Überraschungsgast organisierte der Vorstand einen Bauchredner für den Nachmittag, der nicht enden sollte. So kann es weitergehen.

Von Matthias Anke

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