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Volle Bäder in Kyritz und Wusterhausen

So viele Besucher wie lange nicht Volle Bäder in Kyritz und Wusterhausen

Die Strandbäder in Kyritz und Wusterhausen sind derzeit proppenvoll. Die Schwimmmeister zählen so viele Besucher wie lange nicht. Auch in den nächsten Tagen werden viele Gäste erwartet.

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Schattenplätze sind angesichts der Hitze im Kyritzer Freibad heiß begehrt.

Quelle: Sandra Bels

Kyritz. Langeweile kommt bei Schwimmmeister Jörg Bohnsack im Strandbad Wusterhausen dieser Tage nicht auf. Er schließt seit zwei Wochen morgens um 10 Uhr die Türen auf. Meist bleiben die Badegäste länger als bis 18 Uhr – dem Ende der eigentlichen Öffnungszeit. „Bei Bedarf öffne ich bis 20 Uhr“, so Bohnsack.

Über das vergangene Hitzewochenende kann Bohnsack nur drei Worte ­sagen: „Es war voll.“ Auch der Bootsverleih sei sehr gut frequentiert gewesen. Schattenplätze waren heiß begehrt und fanden sich überall im Strandbad. „An beiden Tagen standen schon morgens um 10 Uhr gleich 20 bis 30 Leute vor der Tür“, erinnert sich Bohnsack. Für ihn ist das bei einer Wassertemperatur von 25 Grad Celsius kein Wunder. Seit Sonntag zeigt das Thermometer diesen Wert an.

Obwohl die Wetterfrösche ankündigen, dass es sich ab Mittwoch etwas abkühlen soll, rechnet der Schwimmmeister nicht mit einem Rückgang der Besucherzahlen an den kommenden Tagen. Er hat Anmeldungen von Schulklassen aus Neustadt und Wittstock, die das Strandbad als Ziel für ihren Wandertag gewählt haben. „Nächste Woche Montag und Dienstag ist auch volles Haus, da haben sich ein paar hundert Leute angemeldet“, sagt Bohnsack.

Schwimmkurse für Kinder

Am Dienstag waren schon morgens drei Klassen gekommen und die Schwimmlagerkinder. Bohnsack gibt mehr Kurse als sonst, weil es in Neustadt dieses Jahr nicht die Möglichkeit gibt. Das Freibad dort ist geschlossen.

Rekordbesucherzahlen verzeichnete auch das Kyritzer Freibad am Wochenende. Mehr als 1000 Badegäste wurden dort gezählt. Nach Auskunft von Schwimmmeister Ralph Stasch ist das ein Saisonrekord. „Man muss schon eine Weile in den Strandbadbüchern blättern, wenn man ähnliche Zahlen sucht“, erzählt er. Vor zwei Jahren zu Pfingsten sei es vergleichbar gewesen. Laut Stasch ist bei 500 Leuten im Bad die Kapazität erreicht.

Der Schwimmmeister prognostiziert einen „heißen Juli“. Sein Wetterradar sage ihm das. An den kommenden Tagen soll die Temperatur zwar auf 21 bis 23 Grad sinken, aber „das Wasser kühlt sich nicht so schnell ab“, so Stasch. Aktuell hat es 25 Grad. Für das Wochenende erwartet der Kyritzer Schwimmmeister schon wieder 29 bis 30 Grad.

Ruder- und Tretboote gereinigt

Am Dienstag ging es am Vormittag eher ruhig im Freibad zu. Das Freibadteam nutzte die Zeit, um die Boote sauber zu machen. Am Wochenende hatten sich teilweise Warteschlangen für die Ruder- oder Tretboote gebildet. Zum Team um Stasch gehören Dennis Grabowsky, Klaus Niegebär und „unsere Strandbadperle Karin Pein“, so Stasch. Sie kassiert unter anderem Eintritt und bringt sich auch sonst überall mit ein. Zudem wurde am Dienstag das Wasser vom kreislichen Gesundheitsamt beprobt. Bisher gibt es laut Schwimmmeister aber noch keine Anzeichen dafür, dass der See umkippt. „Er sieht gut aus“, sagt er. Die Kontrolle der Behörde erfolgt jede Woche.

Kommende Woche, an den letzten Schultagen in diesem Jahr, erwartet das Kyritzer Strandbad mehrere Schülergruppen. Dienstag sollen es laut Stasch fast 400 Badegäste werden. Außerdem hat der erste Schwimmkurs bereits begonnen. Zehn Kinder lernen bei Klaus Niegebär. Nächste Woche gibt es einen weiteren Kurs. Und für Ende Juli ist noch einer geplant. Interessenten sind ausreichend vorhanden. „Aber oftmals springt hier und da noch jemand ab. Es lohnt sich also, nachzufragen“, so Ralph Stasch. Wenn das Wetter mitspiele, werde eventuell noch ein vierter Kurs angeboten.

In den Sommerferien öffnet das Strandbad dann täglich um 10 Uhr seine Pforten. „Kinder sind relativ schmerzfrei, sie kommen auch bei 20 Grad zum Baden“, so Stasch.

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Von Sandra Bels

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